Veröffentlichung von Umweltinspektionsberichten über Vor-Ort-Besichtigungen von IED-Anlagen
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (4/2015)
Am24.11.2010 erließen das Europäische Parlament und der Rat der EuropäischenUnion dieRichtlinie 2010/75/EUüber Industrieemissionen (Industrieemissionen-Richtlinie – IED).1 In ihrem Art. 24 regelt die IED die vorzeitige und effektive Beteiligung der Öffentlichkeit am Genehmigungsverfahren sowie die Verpflichtung der zuständigen Umweltbehörde zur Veröffentlichung bestimmter genehmigungs-, stilllegungs- und emissionsbezogener Umweltinformationen. Diese Bestimmung bildet aber nicht den Hintergrund der vorliegend zu besprechenden Rechtsfrage. Den maßgeblichen europarechtlichen Hintergrund bildet vielmehr Art. 23 IED. Diese Vorschrift verpflichtet die Mitgliedstaaten zur Einführung eines Umweltinspektionssystems: Auf der Grundlage eines Umweltinspektionsplans, der alle von der IED erfassten Anlagen in einem Mitgliedstaat umfassen muss (Abs. 2 und 3), sind von den zuständigen Umweltbehörden Umweltinspektionsprogramme zu erstellen, in denen insbesondere die Häufigkeit von Vor- Ort-Besichtigungen für die verschiedenen Arten von Anlagen anzugeben ist (Abs. 4 UAbs. 1).

Recht und Praxis
© Rhombos Verlag (3/2015)
Die Änderungen des deutschen Industrieanlagenrechts stellen die Betreiber von IED-Anlagen und die Behörden vor Herausforderungen

Alles unter Kontrolle
© Rhombos Verlag (3/2015)
Langzeitprobenahmesysteme für organische Schadstoffe tragen zur Optimierung und Akzeptanz von Anlagen bei

Klimaschutz in Ländern und Kommunen: Aufstellung und Umsetzung von Klimaschutzkonzepten
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (3/2015)
Neben der EU und dem Bund verfolgen die Bundesländer eigene Klimaschutzziele und erstellen eigene Klimaschutzkonzepte, um für die unterschiedlichen Handlungsfelder geeignete Maßnahmen festzulegen. Die Aufstellung wird zunehmend von einem öffentlichen Beteiligungsverfahren begleitet, um so die Akzeptanz der Bürgerinnen und Bürger für den Klimaschutz zu stärken und die Umsetzung von Maßnahmen in den Kommunen und der Wirtschaft zu fördern.

Messung von Gasemissionen aus Deponien – Erfahrungen aus der Praxis
© Verlag Abfall aktuell (1/2015)
Deponiegasemissionen aus Abfalldeponien zählen weltweit zu den größten anthropogenen Methanquellen und tragen in erheblichem Maße zum Klimawandel bei. In den vergangenen Jahren wurden daher in Deutschland mehrere Regelungen zur Verminderung dieser Emissionen eingeführt. So ist die Ablagerung von unbehandeltem Hausmüll seit 2005 verboten.

Neue Erkenntnisse zum Thema Formaldehyd bei Gasmotoren
© Verlag Abfall aktuell (1/2015)
Durch die bei der TA Luft 2002 getätigte Einführung eines Emissionsgrenzwertes für Formaldehyd gewann bei der motorischen Verwertung von Bio-, Klär und Deponiegas die Formaldehydproblematik einen hohen Stellenwert. Bei Biogasanlagen wurde durch die Schaffung des Luftreinhaltebonus im EEG 2009 ein Anreiz zur Reduzierung der Formaldehydemissionen gesetzt.

Klimabilanztool der kommunalen Abfallströme der Steiermark
© Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben (11/2014)
Ausgehend von der steirischen Klimaschutzstrategie und der darin geforderten Emissionsreduktion, wurde im Auftrag des Landes Steiermark ein Klimabilanztool erstellt. Mit Hilfe des Werkzeuges können, Abfallmengen und Emissionen aus dem Transport, der Abfallbehandlung sowie -ablagerung berechnet und in Form von Grafiken übersichtlich dargestellt werden. Für die Modellierung wurden die Methoden Stoffstromanalyse und Lebenszyklusanalyse verwendet. Das Klimabilanztool dient als Informations-, Motivations- und Entscheidungstool für die Stakeholder der steirischen Abfallwirtschaft und ist im Internet verfügbar.

Innovatives Monitoringtool zur Emissionsbewertung
© Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben (11/2014)
Anhand von drei verschiedenen Fallstudien wurde das Potential einer mikrometeorologischenMethode in Verbindung mit einem optischen Fernmessgerät (OP-TDLS) zur Emissionsbewertung dargestellt. Mithilfe dieser Methode können große Flächen schnell optisch abgescannt werden ohne die Gasflüsse an der Oberfläche bzw. Austrittsstelle zu beeinflussen. Weiters können diffuse und temporäre Quellen einfacher und über einen hinreichenden Zeitraum hinweg erfasst werden, verglichen mit herkömmlichen, punktuellen Messmethoden (z.B. Haubenmessung).

Relevante Emissionen beim Deponierückbau
© Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben (11/2014)
Durch den Deponierückbau werden verschiedene Emissionen verursacht, die eine erhebliche Umweltauswirkung bedeuten können und von denen auf die Nachbarschaft erhebliche Nachteile ausgehen können. Als wichtigste Emission ist dabei der Geruch zu nennen, dazu hin wird aber insbesondere der Staub sowie der Lärm für die Nachbarschaft relevant sein können. Die Höhe der Emissionen hängt dabei wesentlich von der Art der Rückbautechnik und der Abfallaufbereitung sowie der Menge der rückgebauten Abfälle ab. Ebenso spielen das Alter der Deponie sowie die Art der Vorbehandlung vor dem Abgraben sowie die Art der Wiederverfüllung der Feinfraktion eine große Rolle. Nicht zuletzt können bestimmte gefährliche Abfälle, z.B. Asbest zu relevanten Emissionen führen.

Flue Gas Cleaning Today – Available Technologies and Latest Developments –
© TK Verlag - Fachverlag für Kreislaufwirtschaft (11/2014)
Many scientific approaches have been made in the past to determine the best flue gas cleaning technology. An answer given was always depending on the legal requirements, the public opinion, the technical status of the period and maybe also depending on the persons interest giving the answer. In other words, there is always a different or a new answer, depending on the year when you ask the question. We try to summarize today´s situation on available flue gas cleaning technologies knowing that the corresponding BREF document is undergoing a revision at the moment.

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