Die BVT-Schlussfolgerungen im Kontext der Richtlinie über Industrieemissionen - Entstehung, Arbeitsstand und Umsetzung in Deutschland
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (4/2013)
Die Richtlinie 2010/75/EU über Industrieemissionen (Abk.: IE-RL) ist das zentrale europäische Regelwerk für die Genehmigung, den Betrieb und die Stilllegung von Industrieanlagen – eine Art „Grundgesetz“ der Anlagengenehmigung. Die IE-RL erfasst europaweit ca. 52.000 Anlagen, in Deutschland allein rund 9.100 Anlagen. Die IERL ist Nachfolgerin der Richtlinie über die integrierte Vermeidung und Verminderung der Umweltverschmutzung (96/61/EG; IVU-Richtlinie). Hauptziel der neuen IE-Richtlinie ist es, durch eine verstärkte Anwendung der Besten verfügbaren Techniken (BVT) bei industriellen Tätigkeiten in der Europäischen Union ein einheitlicheres und hohes Umweltschutzniveau zu erreichen und dadurch gleichartigere Wettbewerbsbedingungen zu schaffen.

Umsetzung der Industrie-Emissionsrichtlinie, Seveso III, Klagerechte für Umweltverbände, Öffentlichkeitsbeteiligung AwSV
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (12/2012)
Tagungsbericht der Länder-Immissionsschutztage 2012 am 25./26. September in Berlin.

Expertenanhörung im Umweltausschuss
© Rhombos Verlag (12/2012)
Fachleute nahmen Stellung zum Regierungsentwurf zur Umsetzung der EU-Industrieemissionsrichtlinie in deutsches Recht

Was lange währt, wird Kompromiß
© Rhombos Verlag (12/2012)
Die EU hat verbindliche BVT-Schlussfolgerungen für die Herstellung von Zement-, Kalk- und Magnesiumoxid erstellt

Klimapolitik nach Doha - Hindernisse in Lösungen verwandeln
© Eigenbeiträge der Autoren (12/2012)
Frust dominiert: Die internationalen Klimaverhandlungen kommen nicht richtig vorwärts. Zehntausende reisende Unterhändler, drängende NGOs und kommentierende Journalisten und allenthalben Frust, da der Umfang an Klimagasemissionen unentwegt wächst. Viele Beobachter haben das Zwei-Grad-Ziel längst aufgegeben und argumentieren nicht mehr für mehr Klimaschutz, sondern für den Schutz der Bevölkerung vor den Folgen einer nicht mehr zu verhindernden Klimakatastrophe.

Behördliches Genehmigungsmanagement in Hessen
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (11/2012)
Die fristgerechte Durchführung von rechtssicheren Genehmigungsverfahren stellt besondere Anforderungen an die Genehmigungsbehörde, gilt es doch eine Vielzahl von materiellen und verfahrensrechtlichen Bestimmungen zu beachten. Zugleich müssen die Interessen der Antragsteller nach einem schnellen und unbürokratischen Verfahren mit den berechtigten Anliegen der Bevölkerung und der Umweltverbände in Einklang gebracht werden.

CO2-Grenzvermeidungskosten alternativer Brennstoffe in der Zementindustrie
© Montanuniversität Leoben (11/2012)
Aufgrund des hohen Anteils der Energieträgerkosten sowie der unmittelbaren Auswirkungen der verwendeten Energieträger auf die Emissionen (u.a. CO2-Emissionen) steht unter dem Blickwinkel energie- und umweltpolitischer Zielsetzungen die Optimierung der Energieversor-gung des Klinkerbrennprozesses im Fokus der Zementwerksbetreiber in Österreich. In diesem Zusammenhang ist insbesondere der europaweite Emissionshandel (vgl. Emissionshandelsricht-linie 2009) für CO2 und die aufgrund eines sinkenden Volumens an verfügbaren Emissionsrech-ten zu erwartende Verschärfung der Situation für verpflichtete Handelsteilnehmer im Kontext der EU 20-20-20 Ziele (E-Control 2012, BCG 2008) von Bedeutung.

Mehr Gewinn mit weniger Lärm: Außenzahnradpumpen können sehr leise betrieben werden
© Deutscher Fachverlag (DFV) (10/2012)
Lärm ist lästig. Lärmvermeidung ist nicht nur gesundheitsschonend, sondern auch nachhaltig, und außerdem spart sie Geld. Deshalb haben Ingenieure von Bosch Rexroth aus Lohr am Main (Hessen) eine neue Generation von Außenzahnradpumpen entwickelt, die Hydrauliksysteme deutlich leiser macht. Anwender profitieren von einem wirtschaftlichen, effizienten und robusten Bauteil und von der Chance, neue Marktbereiche zu erschließen.

Treibhausgasemissionen und Stickstoffumsetzungsprozesse in Pflanzenkohle-Böden
© ANS e.V. (am Leichtweiß-Institut der TU Braunschweig) (10/2012)
Seit Beginn der Industrialisierung und der "grünen" Revolution in der Landwirtschaft sind die Treibhausgase CO2, N2O und CH4 in der Atmosphäre auf Werte gestiegen, die uns vermutlich in einem geologischen Wimpernschlag 20 Millionen Jahre und weiter zurück in die Erdgeschichte katapultieren. Angetrieben durch unser Handeln steigen die THG-Konzentrationen rasch weiter an; Möglichkeiten zur Minderung werden händeringend gesucht. Die Verwendung von pyrogenem biochar oder HTC-Kohle in Böden oder Pflanzsubstraten führt häufig zu einer Verringerung der Lachgas-Emissionen aus Böden. Hierzu liegen mittlerweile erste experimentelle Daten aus der ganzen Welt vor, von China, Australien, den USA und Kanada bis Europa. Aber selbst wenn biochar Anfangs gute Effekte hat: Weiche Effekte hat es langfristig? Liegt hier vielleicht eine verborgene Gefahr, weil Kohlenstoffreichere Boden in der Regel auch ein größeres Potential für z.B. Lachgasemissionen besitzen? Der vorliegende Beitrag beleuchtet den derzeitigen Wissensstand zum Thema THG-Flüsse, N-Umsetzungen und Pflanzenkohle.

Neue Konsequenzen
© Rhombos Verlag (10/2012)
Die Industrieemissionsrichtlinie und die Verbindlichkeit der Merkblätter zur Besten Verfügbaren Technik (BVT) am Beispiel der Abfallverbrennung

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