Zukünftige Überwachung von Industrieanlagen nach der Seveso-III-Richtlinie
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (2/2013)
Ausgelöst durch die zunehmende Industrialisierung Europas und dem vermehrten Gebrauch gefährlicher Stoffe kam es in den 1970er-Jahren zu mehreren Großunfällen, u.a. 1976 in Seveso. Hieraufhin erließ die Europäische Union am 24. 6.1982 zunächst die „Richtlinie 82/501/EWG über die Gefahren schwerer Unfälle bei bestimmten Industrietätigkeiten – Seveso-I-Richtlinie“ und am 9.12.1996 die „Richtlinie 96/82/EG zur Beherrschung der Gefahren bei schweren Unfällen mit gefährlichen Stoffen – Seveso-II-Richtlinie“.

Das Gesetz zur Umsetzung der Richtlinie über Industrieemissionen – Auswirkungen auf den Vollzug der Länder
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (2/2013)
Die Richtlinie über Industrieemissionen (2010/75/EU) war in ihren wesentlichen Teilen bis zum 7.1.2013 in nationales Recht umzusetzen.1 Sie ersetzt die IVU-Richtlinie2 und fasst diese mit sechs weiteren sektoralen Richtlinien zusammen.3 Damit stellt sie eine Weiterentwicklung des zentralen europäischen Industrieanlagenzulassungs- und – überwachungsrechts dar.

Die Umsetzung der Richtlinie über Industrieemissionen – Neue Herausforderungen für Anlagenbetreiber
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (2/2013)
Die Richtlinie über Industrieemissionen (im Folgenden: IED2) soll im Wesentlichen die Berücksichtigung europäischer Emissionsstandards bei der Festlegung von Emissionsgrenzwerten verstärken, strengere Vorgaben zur Anpassung von Genehmigungsauflagen an europäische Standards und zur Durchführung von Umweltinspektionen festlegen und neue Rückführungspflichten bei der Stilllegung von Anlagen einführen. Die IED ist praktisch das europäische „Grundgesetz“ der Anlagenwirtschaft, also sämtlicher größerer Industrieanlagen in allen EU-Mitgliedstaaten. Die IED und deren Umsetzungsprozess in deutsches Recht werden daher auch breit diskutiert.

CO2-Grenzvermeidungskosten alternativer Brennstoffe in der Zementindustrie
© Montanuniversität Leoben (11/2012)
Aufgrund des hohen Anteils der Energieträgerkosten sowie der unmittelbaren Auswirkungen der verwendeten Energieträger auf die Emissionen (u.a. CO2-Emissionen) steht unter dem Blickwinkel energie- und umweltpolitischer Zielsetzungen die Optimierung der Energieversor-gung des Klinkerbrennprozesses im Fokus der Zementwerksbetreiber in Österreich. In diesem Zusammenhang ist insbesondere der europaweite Emissionshandel (vgl. Emissionshandelsricht-linie 2009) für CO2 und die aufgrund eines sinkenden Volumens an verfügbaren Emissionsrech-ten zu erwartende Verschärfung der Situation für verpflichtete Handelsteilnehmer im Kontext der EU 20-20-20 Ziele (E-Control 2012, BCG 2008) von Bedeutung.

Vergabeverfahren zur umweltverträglichen Altpapierverwertung im Landkreis Leer
© Eigenbeiträge der Autoren (8/2012)
Bei der Bewertung von Angeboten für die Altpapierentsorgung sollen die vom Verwertungsprozess verursachten Treibhausgasemissionen bewertet werden. Dabei werden Mehr- und Minderemissionen mit einem Referenzwert verglichen und mit einem Betrag von 4,06 Cent je kg CO2 bewertet. Dieser Geldbetrag bezeichnet die CO2-Folgekosten und wird dem Angebotspreis aufgeschlagen bzw. abgezogen.

Substanzielle ökologische Verbesserungen möglich
© Rhombos Verlag (7/2012)
Bei der Umsetzung der Industrieemissions-Richtlinie der EU in nationales Recht können Bundestag und Bundesrat wichtige Anregungen berücksichtigen

Emissionen aus Biogasanlagen – praktische Reduktion durch Katalysatortechnik in BHKW
© Agrar- und Umweltwissenschaftliche Fakultät Rostock (11/2011)
Derzeitig existieren nahezu 6.000 Anlagen in Deutschland, die aus landwirtschaftlichen Reststoffen und nachwachsenden Rohstoffen Biogas erzeugen und in Blockheizkraftwerken (BHKW) das Biogas zu Strom und Wärme umwandeln. Bei der Verbrennung in BHKW bleibt jedoch eine geringe Menge des Brenngases Methan unverbrannt übrig und gelangt in die Atmosphäre. Dort angekommen ist es im maßgeblichen Umfang am Treibhausgaseffekt beteiligt.

Deutliche Nuancen - Die Abgasreinigungsverfahren und deren Kombinationen weisen unterschiedliche Leistungsfähigkeiten auf
© Rhombos Verlag (7/2011)

Von Fall zu Fall
© Rhombos Verlag (7/2011)
Der Zielkonflikt zwischen Immissionsschutz und Energieeffizienz erfordert meist einen prozessspezifischen Ansatz

Finanzamt Leverkusen setzt auf Geothermie und Fernwärme
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (6/2011)
Für die umweltschonende und im Betrieb kostensparende Klimatisierung von zu errichtenden Bürogebäuden bietet sich eine Betonkernaktivierung mittels geothermisch angebundener Wärmepumpe an. Auch in Leverkusen wird dieses Konzept beim Neubau des Finanzamts bereits umgesetzt.

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