Erweiterte Bewertung der Bioabfallsammlung
© ITAD Interessengemeinschaft der Thermischen Abfallbehandlungsanlagen Deutschland e.V. (3/2014)
Die Abfallwirtschaft Deutschlands, maßgeblich entwickelt in den letzten 30 Jahren, ist eine der besten der Welt. Wir befinden uns im letzten Sektor der noch möglichen Optimierungen. Im Bereich der letzten Annäherung an ein Optimum steigen die spezifischen Kosten einer noch erzielbaren Verbesserung grundsätzlich erheblich an. Zudem wird - gegenüber den zeitlich vorausgegangenen eindeutigen Umweltverbesserungen - teilweise unklar, ob summarisch noch eine Umweltentlastung erzielt wird: Ökologische Vor- und Nachteile beginnen untereinander zu konkurrieren.

Darmstadts längste Dampfleitung spart gewaltige Mengen CO2 ein
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (6/2013)
Eine 1,5 km lange Dampfleitung DN 250 quer durch Darmstadt versorgt den weltweit führenden Methacrylatspezialisten Evonik Industries mit Dampf aus dem Müllheizkraftwerk des Zweckverbandes Abfallverwertung Südhessen (ZAS). Bis zu 90.000 Tonnen Dampf pro Jahr werden für Produktions- und Heizzwecke an das Unternehmen geliefert und somit bis zu 14.000 Tonnen CO2 pro Jahr eingespart.

Das Pferd von hinten aufzäumen
© Eigenbeiträge der Autoren (3/2013)
Werden kommunale Bioabfälle nur deponiert, sind sie klimaschädlich. Dabei könnten sie zu einer europaweit bedeutsamen Energieressource reifen: Aus dem Bioabfall lässt sich durch Trockenfermentation Biogas herstellen! Welche Verfahren aber sind an welchem Standort richtig - automatisierte, kontinuierliche oder diskontinuierliche Batch-Verfahren?

Zukünftige Überwachung von Industrieanlagen nach der Seveso-III-Richtlinie
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (2/2013)
Ausgelöst durch die zunehmende Industrialisierung Europas und dem vermehrten Gebrauch gefährlicher Stoffe kam es in den 1970er-Jahren zu mehreren Großunfällen, u.a. 1976 in Seveso. Hieraufhin erließ die Europäische Union am 24. 6.1982 zunächst die „Richtlinie 82/501/EWG über die Gefahren schwerer Unfälle bei bestimmten Industrietätigkeiten – Seveso-I-Richtlinie“ und am 9.12.1996 die „Richtlinie 96/82/EG zur Beherrschung der Gefahren bei schweren Unfällen mit gefährlichen Stoffen – Seveso-II-Richtlinie“.

Das Gesetz zur Umsetzung der Richtlinie über Industrieemissionen – Auswirkungen auf den Vollzug der Länder
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (2/2013)
Die Richtlinie über Industrieemissionen (2010/75/EU) war in ihren wesentlichen Teilen bis zum 7.1.2013 in nationales Recht umzusetzen.1 Sie ersetzt die IVU-Richtlinie2 und fasst diese mit sechs weiteren sektoralen Richtlinien zusammen.3 Damit stellt sie eine Weiterentwicklung des zentralen europäischen Industrieanlagenzulassungs- und – überwachungsrechts dar.

Die Umsetzung der Richtlinie über Industrieemissionen – Neue Herausforderungen für Anlagenbetreiber
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (2/2013)
Die Richtlinie über Industrieemissionen (im Folgenden: IED2) soll im Wesentlichen die Berücksichtigung europäischer Emissionsstandards bei der Festlegung von Emissionsgrenzwerten verstärken, strengere Vorgaben zur Anpassung von Genehmigungsauflagen an europäische Standards und zur Durchführung von Umweltinspektionen festlegen und neue Rückführungspflichten bei der Stilllegung von Anlagen einführen. Die IED ist praktisch das europäische „Grundgesetz“ der Anlagenwirtschaft, also sämtlicher größerer Industrieanlagen in allen EU-Mitgliedstaaten. Die IED und deren Umsetzungsprozess in deutsches Recht werden daher auch breit diskutiert.

CO2-Grenzvermeidungskosten alternativer Brennstoffe in der Zementindustrie
© Montanuniversität Leoben (11/2012)
Aufgrund des hohen Anteils der Energieträgerkosten sowie der unmittelbaren Auswirkungen der verwendeten Energieträger auf die Emissionen (u.a. CO2-Emissionen) steht unter dem Blickwinkel energie- und umweltpolitischer Zielsetzungen die Optimierung der Energieversor-gung des Klinkerbrennprozesses im Fokus der Zementwerksbetreiber in Österreich. In diesem Zusammenhang ist insbesondere der europaweite Emissionshandel (vgl. Emissionshandelsricht-linie 2009) für CO2 und die aufgrund eines sinkenden Volumens an verfügbaren Emissionsrech-ten zu erwartende Verschärfung der Situation für verpflichtete Handelsteilnehmer im Kontext der EU 20-20-20 Ziele (E-Control 2012, BCG 2008) von Bedeutung.

Entwicklung eines sektoralen Ansatzes zum Aufbau von nachhaltigen Abfallwirtschaftssystemen in Entwicklungsländern vor dem Hintergrund von Klimawandel und Ressourcenverknappung
© Eigenbeiträge der Autoren (8/2012)
Der Aufbau von Abfallwirtschaftssystemen steckt in den meisten Entwicklungs- (EL), Transformations- (TL) und Schwellenländern (SL) noch immer in den Anfängen. Obwohl bereits etwa seit den 70er Jahren die internationalen Geber Anstrengungen zur Entwicklung umweltverträglicher Entsorgungssysteme in den EL unternommen haben, sind die erreichten Ergebnisse bisher eher ernüchternd.

Vergabeverfahren zur umweltverträglichen Altpapierverwertung im Landkreis Leer
© Eigenbeiträge der Autoren (8/2012)
Bei der Bewertung von Angeboten für die Altpapierentsorgung sollen die vom Verwertungsprozess verursachten Treibhausgasemissionen bewertet werden. Dabei werden Mehr- und Minderemissionen mit einem Referenzwert verglichen und mit einem Betrag von 4,06 Cent je kg CO2 bewertet. Dieser Geldbetrag bezeichnet die CO2-Folgekosten und wird dem Angebotspreis aufgeschlagen bzw. abgezogen.

Substanzielle ökologische Verbesserungen möglich
© Rhombos Verlag (7/2012)
Bei der Umsetzung der Industrieemissions-Richtlinie der EU in nationales Recht können Bundestag und Bundesrat wichtige Anregungen berücksichtigen

 1  2  3 . . . . >
Name:

Passwort:

 Angemeldet bleiben

Passwort vergessen?

bta international
Zuverlässige Trennung und
Verwertung der organischen
Fraktion zu Bioenergie