Praxisbasiertes Biomasse-Stoffstrommanagement im Verbundprojekt LaTerra – Ökologische Bewertung der Stoffstromszenarien
© ANS e.V. (am Leichtweiß-Institut der TU Braunschweig) (10/2014)
Das LaTerra-Projekt widmet sich der Frage, ob Biokohle-Substrate (BKS) einen Beitrag zur Aufwertung devastierter Böden und zur Entschärfung der Flächenverknappung durch die Steigerung der Ertragfähigkeit oder die Wiederaufnahme von Brachflächen in landwirtschaftliche Produktionszyklen leisten können. Hierzu wurden neben unterschiedlichen Feld- und Laborversuchen zur Erforschung der naturwissenschaftlichen Grundlagen auch technische, ökonomische und ökologische Untersuchungen als Basis für ein optimiertes, regionales Stoffstrommanagement (SSM) durchgeführt. Das Institut für angewandtes Stoffstrommanagement (IfaS) mit Sitz am Umwelt-Campus Birkenfeld (Hochschule Trier) ist im LaTerra Projekt insbesondere mit der Stoffstromanalyse in zwei Untersuchungsregionen, der ökologischen Bewertung und der Entwicklung von Handlungsempfehlungen für das praktische Vorgehen vor Ort zur Produktion und Inwertsetzung von BKS betraut.

Optimierung des N-Kreislaufs durch Biochar in der Landwirtschaft: Neueste Forschungsergebnisse
© ANS e.V. (am Leichtweiß-Institut der TU Braunschweig) (10/2014)
Pyrogene Pflanzenkohle (engl. Biochar) gilt als sehr zersetzungsstabil. Bringt man Pflanzenkohle in Böden ein, wird daher der Atmosphäre netto der Kohlenstoff entzogen, der zuvor durch Photosynthese in Biomasse fixiert und dann durch Pyrolyse stabilisiert wurde. Die vergangenen 5 bis 7 Forschungsjahre im gemäßigten Klima zeigten wenig überraschend, dass reine, unbehandelte Pflanzenkohle nicht jeden Boden in wenigen Jahren in eine fruchtbare Schwarzerde transformiert. Daher fehlt oft der ökonomische Anreiz Pflanzenkohle einzusetzen. Das viel bemühte „Fallbeispiel“ Amazonas-Schwarzerde (ADE oder Terra preta) legt bereits nahe, Pflanzenkohle nicht „pur“ zu verwenden, sondern sie mit nährstoffreichen organischen Materialien in Kontakt zu bringen. Aber funktioniert eine solche „Beladung“ der Kohle mit Nährstoffen überhaupt? In diesem Beitrag werden zunächst die Wurzeln und Probleme des noch jungen Forschungsgebiets „Pflanzenkohle“ erläutert. Im Anschluss werden eigene Schlüssel-Ergebnisse vorgestellt, die eine spannende Basis für weitere Entwicklungen liefern.

Biomasse-Stoffstrommanagement der Stadt Hamburg (Berbion-Projekt)
© ANS e.V. (am Leichtweiß-Institut der TU Braunschweig) (10/2014)
Das BERBION-Projekt sollte für den Hamburger Bezirk Bergedorf exemplarisch aufzeigen, wie durch die erhebliche Ausweitung der Erfassung organischer Abfallstoffe aus Haushalten, Gewerbe und Industrie und deren optimierter energetischer Nutzung eine vollständige Verwertung dieses Stoffe und zudem die Erzeugung eines relevanten Anteils vom Energieverbrauch im Bezirk durch die erneuerbare Energie aus dieser Biomasse gedeckt werden kann.

Biokohlenstrategien als Maßnahmen zum Klimaschutz
© ANS e.V. (am Leichtweiß-Institut der TU Braunschweig) (10/2014)
Biokohle wird von öffentlichen und privaten Interessensgruppen als innovative Schnittstelle im Stoffstrom-Management mit Wertschöpfungs- Potenzialen in den Bereichen Klimaschutz, Energie, Landwirtschaft, Bodenverbesserung und Abfallwirtschaft propagiert. Für eine umfassende Abschätzung und Bewertung einer „Biokohlenstrategie“ im Klimaschutz, das heißt der C-Sequestrierung mittels Carbonisierung (Pyrolyse, HTC) von Biomasse, sind verschiedene Faktoren zu betrachten: Bereitstellungs- und Aufnahmekapazitäten für Biokohle, Energie- und Kohlenstoff-Bilanz, Stabilität der Produkte, Auswirkungen auf Bodenfunktionen und Ertragseffekte sowie nicht zuletzt wirtschaftliche Gesichtspunkte. Die wesentlichen Aspekte werden im Folgenden angesprochen.

Die Zukunft des Altpapiers: Der Trend geht zum verstärkten Einsatz von hoch automatisierten Sortieranlagen
© Deutscher Fachverlag (DFV) (6/2014)
Der Sekundärrohstoff Altpapier ist der mengenmäßig wichtigste Faserrohstoff der Papierindustrie in Deutschland; 62 Prozent des Rohstoffverbrauches werden durch den Einsatz von Altpapier abgedeckt. Der spezifische Altpapiereinsatz betrug in Deutschland im Jahr 2012 rund 72 Prozent; in Europa 51 Prozent und steigt weiter an. Die Massenpapierqualitäten Wellpappenrohpapier und Zeitungsdruckpapier werden in Deutschland bereits seit mehreren Jahren nahezu vollständig auf Altpapierbasis hergestellt.

Suche nach Idealgewicht: Energiesparendes Leichtbau-Abfallfahrzeug
© Deutscher Fachverlag (DFV) (6/2014)
Müllfahrzeuge stoßen bei ihren Touren viel Kohlendioxid (CO2), Stickoxide und Feinstaub aus und belasten dadurch die Umwelt und die Gesundheit der Menschen. Mit Unterstützung der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) will Faun Umwelttechnik aus Osterholz-Scharmbeck seine Abfallsammelfahrzeuge optimieren.

Länder- und Themenspecials im Mittelpunkt der Foren: Die IFAT 2014 mit umfangreichem Rahmenprogramm
© Deutscher Fachverlag (DFV) (4/2014)
Die IFAT, die vom 5. bis 9. Mai in München stattfindet, organisiert auch in diesem Jahr ein umfangreiches Rahmenprogramm. Über die gesamte Messelaufzeit bieten die Foren in den Hallen A5 und B1 Länder- und Themenspecials, Podiumsdiskussionen, Seminare und Ausstellerpräsentationen.

Mit bewährten Komponenten: Hydraulische Druckspeicher konservieren kinetische Energie
© Deutscher Fachverlag (DFV) (4/2014)
Bei jedem Bremsvorgang eines Fahrzeugs wird Wärme frei, die meist ungenutzt in der Umwelt verpufft. Bei Abfallsammelfahrzeugen mit häufigen Brems- und Schiebevorgängen während des täglichen Betriebs kann diese freigesetzte Energie hydraulisch gespeichert und anschließend bei Bedarf genutzt werden. Faun hat eine Lösung erarbeitet, die sich leicht in vorhandene Systeme integrieren lässt.

Container in doppelter Mission: Wärme aus Abluft lässt sich für Trocknungszwecke sinnvoll nutzen
© Deutscher Fachverlag (DFV) (4/2014)
Die Hermann Ellermann Containersysteme GmbH stellt einen kombinierten Trocknungs-/Transportcontainer vor. Einsatzschwerpunkt ist die Land- und Forstwirtschaft.

Gas geben mit Biomüll: 150 Berliner Müllfahrzeuge laufen mit Biomethan aus Abfall
© Deutscher Fachverlag (DFV) (4/2014)
Die Flotte der Berliner Stadtreinigung (BSR) wird noch umweltfreundlicher: 150 gasbetriebene Mercedes-Benz Econic Müllfahrzeuge mit Allison-Vollautomatikgetrieben fahren jetzt mit Bio-Erdgas, das das kommunale Unternehmen aus dem Berliner Bioabfall selbst produziert.

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