Editorial: Alljährliche Realsatire
© Deutscher Fachverlag (DFV) (10/2014)
Alle Jahre wieder legt uns der Bund der Steuerzahler (BdSt) ein Ei unter den Weihnachtsbaum. Vielleicht etwas früh, aber schwere Kost braucht lange, um verdaut zu werden. Und so mancher kommunale Haushalt ist ja bereits jetzt in der Mache. Da kommt die neue Auflage des „Schwarzbuches“ gerade rechtzeitig. Denn es ist ja nicht so, dass hier destruktiv kritisiert würde. Im Gegenteil: Der BdSt gibt auch wirklichkeitsnahe Einspartipps.

Im Luftstrom aussortiert: Maschinenschäden lassen sich vermeiden
© Deutscher Fachverlag (DFV) (10/2014)
Immer wieder kommt es in Kunststoff-Recyclinganlagen zu Maschinenschäden, weil Störstoffe zusammen mit dem Aufgabegut in die Verarbeitungsmaschinen gelangen. Die Systeme zur Abtrennung von Störstoffen haben jedoch ihre spezifischen Grenzen: induktive Metallausscheider finden nur Metalle. Steine, Schuhe, Holzstücke werden nicht erfasst.

Die Kunststoffverwertung funktioniert: Consultic-Studie dokumentiert die Verwendung von Kunststoff-Rezyklaten
© Deutscher Fachverlag (DFV) (10/2014)
Die Kunststoffverwertung in Deutschland funktioniert, hat stabil ein sehr hohes Niveau erreicht und ist auch wirtschaftlich bedeutend. Das zeigen die Ergebnisse der jüngst vorgelegten Consultic-Studie ‚Produktion, Verarbeitung und Verwertung von Kunststoffen in Deutschland 2013’, die erstmalig auch identifiziert, wofür die gewonnenen Rezyklate eingesetzt werden.

„Die Qualität der Schnitzel ist unübertroffen“: Mobiler Trommelhacker bewährt sich auch nach zehn Jahren Dauereinsatz
© Deutscher Fachverlag (DFV) (10/2014)
Spezialisierte Lohnunternehmen in der Forstwirtschaft sind zwischenzeitlich überregional und manche sogar bundesweit tätig. Ein Unternehmen aus dem Saarland bietet ein komplettes Programm bei Dienstleistungen an, wie die Produktion von Holzhackschnitzeln. Für das Unternehmen hat sich der Einsatz eines mobilen Trommelhackers schon gut bewährt.

Praxisbasiertes Biomasse-Stoffstrommanagement im Verbundprojekt LaTerra – Ökologische Bewertung der Stoffstromszenarien
© ANS e.V. (am Leichtweiß-Institut der TU Braunschweig) (10/2014)
Das LaTerra-Projekt widmet sich der Frage, ob Biokohle-Substrate (BKS) einen Beitrag zur Aufwertung devastierter Böden und zur Entschärfung der Flächenverknappung durch die Steigerung der Ertragfähigkeit oder die Wiederaufnahme von Brachflächen in landwirtschaftliche Produktionszyklen leisten können. Hierzu wurden neben unterschiedlichen Feld- und Laborversuchen zur Erforschung der naturwissenschaftlichen Grundlagen auch technische, ökonomische und ökologische Untersuchungen als Basis für ein optimiertes, regionales Stoffstrommanagement (SSM) durchgeführt. Das Institut für angewandtes Stoffstrommanagement (IfaS) mit Sitz am Umwelt-Campus Birkenfeld (Hochschule Trier) ist im LaTerra Projekt insbesondere mit der Stoffstromanalyse in zwei Untersuchungsregionen, der ökologischen Bewertung und der Entwicklung von Handlungsempfehlungen für das praktische Vorgehen vor Ort zur Produktion und Inwertsetzung von BKS betraut.

Optimierung des N-Kreislaufs durch Biochar in der Landwirtschaft: Neueste Forschungsergebnisse
© ANS e.V. (am Leichtweiß-Institut der TU Braunschweig) (10/2014)
Pyrogene Pflanzenkohle (engl. Biochar) gilt als sehr zersetzungsstabil. Bringt man Pflanzenkohle in Böden ein, wird daher der Atmosphäre netto der Kohlenstoff entzogen, der zuvor durch Photosynthese in Biomasse fixiert und dann durch Pyrolyse stabilisiert wurde. Die vergangenen 5 bis 7 Forschungsjahre im gemäßigten Klima zeigten wenig überraschend, dass reine, unbehandelte Pflanzenkohle nicht jeden Boden in wenigen Jahren in eine fruchtbare Schwarzerde transformiert. Daher fehlt oft der ökonomische Anreiz Pflanzenkohle einzusetzen. Das viel bemühte „Fallbeispiel“ Amazonas-Schwarzerde (ADE oder Terra preta) legt bereits nahe, Pflanzenkohle nicht „pur“ zu verwenden, sondern sie mit nährstoffreichen organischen Materialien in Kontakt zu bringen. Aber funktioniert eine solche „Beladung“ der Kohle mit Nährstoffen überhaupt? In diesem Beitrag werden zunächst die Wurzeln und Probleme des noch jungen Forschungsgebiets „Pflanzenkohle“ erläutert. Im Anschluss werden eigene Schlüssel-Ergebnisse vorgestellt, die eine spannende Basis für weitere Entwicklungen liefern.

Biomasse-Stoffstrommanagement der Stadt Hamburg (Berbion-Projekt)
© ANS e.V. (am Leichtweiß-Institut der TU Braunschweig) (10/2014)
Das BERBION-Projekt sollte für den Hamburger Bezirk Bergedorf exemplarisch aufzeigen, wie durch die erhebliche Ausweitung der Erfassung organischer Abfallstoffe aus Haushalten, Gewerbe und Industrie und deren optimierter energetischer Nutzung eine vollständige Verwertung dieses Stoffe und zudem die Erzeugung eines relevanten Anteils vom Energieverbrauch im Bezirk durch die erneuerbare Energie aus dieser Biomasse gedeckt werden kann.

Biokohlenstrategien als Maßnahmen zum Klimaschutz
© ANS e.V. (am Leichtweiß-Institut der TU Braunschweig) (10/2014)
Biokohle wird von öffentlichen und privaten Interessensgruppen als innovative Schnittstelle im Stoffstrom-Management mit Wertschöpfungs- Potenzialen in den Bereichen Klimaschutz, Energie, Landwirtschaft, Bodenverbesserung und Abfallwirtschaft propagiert. Für eine umfassende Abschätzung und Bewertung einer „Biokohlenstrategie“ im Klimaschutz, das heißt der C-Sequestrierung mittels Carbonisierung (Pyrolyse, HTC) von Biomasse, sind verschiedene Faktoren zu betrachten: Bereitstellungs- und Aufnahmekapazitäten für Biokohle, Energie- und Kohlenstoff-Bilanz, Stabilität der Produkte, Auswirkungen auf Bodenfunktionen und Ertragseffekte sowie nicht zuletzt wirtschaftliche Gesichtspunkte. Die wesentlichen Aspekte werden im Folgenden angesprochen.

Die Zukunft des Altpapiers: Der Trend geht zum verstärkten Einsatz von hoch automatisierten Sortieranlagen
© Deutscher Fachverlag (DFV) (6/2014)
Der Sekundärrohstoff Altpapier ist der mengenmäßig wichtigste Faserrohstoff der Papierindustrie in Deutschland; 62 Prozent des Rohstoffverbrauches werden durch den Einsatz von Altpapier abgedeckt. Der spezifische Altpapiereinsatz betrug in Deutschland im Jahr 2012 rund 72 Prozent; in Europa 51 Prozent und steigt weiter an. Die Massenpapierqualitäten Wellpappenrohpapier und Zeitungsdruckpapier werden in Deutschland bereits seit mehreren Jahren nahezu vollständig auf Altpapierbasis hergestellt.

Suche nach Idealgewicht: Energiesparendes Leichtbau-Abfallfahrzeug
© Deutscher Fachverlag (DFV) (6/2014)
Müllfahrzeuge stoßen bei ihren Touren viel Kohlendioxid (CO2), Stickoxide und Feinstaub aus und belasten dadurch die Umwelt und die Gesundheit der Menschen. Mit Unterstützung der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) will Faun Umwelttechnik aus Osterholz-Scharmbeck seine Abfallsammelfahrzeuge optimieren.

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