Anwendung des Tandemmischers am konkreten Beispiel© Verlag Abfall aktuell (3/2013)
Im Auftrag des Umweltamtes der Stadt Frankfurt am Main ist die Rytec GmbH für den Betrieb der Deponieentgasung und -gasverwertung der Deponie Dreieich-Buchschlag verantwortlich.
Die Deponie belegt eine Fläche von ca. 40 ha, in die von 1969 bis 1991 etwa 15 Millionen Kubikmeter Abfall, bestehend aus Hausmüll, hausmüllähnlichen Gewerbeabfall, Bauschutt und Baustellenabfällen abgelagert wurden.
Gastechnische Sanierung einer umgelagerten Deponie mit angrenzender Bebauung© Verlag Abfall aktuell (3/2013)
Die Altablagerung „Lehmgrube“, eine in unmittelbarer Nähe zu Gewerbe- und Wohnansiedlungen liegende ehemalige Deponie auf der Gemarkung Mittelbiberach mit einer Fläche von ca. 4,1 ha, wurde in der Zeit von 1966-1974 mit Erdaushub, Bauschutt, Haus- und Sperrmüll sowie Gewerbe- und Industrieabfällen (insbesondere aus der Arzneimittelherstellung) verfüllt. Das Ablagerungsvolumen beträgt ca. 230.000 m³.
Es könnte mehr sein: Eine Broschüre des BMU gibt Tipps zur Bioabfall-Verwertung© Deutscher Fachverlag (DFV) (10/2012)
Gut für den Boden, fürs Klima und sogar für den Etat. Viel spricht dafür, die Erfassung kommunaler Bioabfälle auszubauen, meint das Bundesministerium für Umwelt und liefert Tipps für die Umsetzung gleich mit. Eine neue Broschüre wendet sich speziell an kommunale Entscheidungsträger.
Die Anwendung von Pflanzenkohle in der Ökoregion Kaindorf (Österreich)
© ANS e.V. (am Leichtweiß-Institut der TU Braunschweig) (10/2012)
Die Ökoregion Kaindorf ist ein Zusammenschluss von sechs Gemeinden mit dem Ziel, bis zum Jahr 2020 CO2-neutral zu werden. In der Arbeitsgruppe Landwirtschaft wurde ein Modell für intensiven Humusaufbau entwickelt und auf Musterflächen (3 ha) umgesetzt. Gleichzeitig wurde durch den Aufbau eines regionalen CO2- Zertifikathandels die Möglichkeit geschaffen, Humusaufbau zu finanzieren. Nach der Errichtung einer Pflanzenkohleproduktionsanlage (Pyreg-Verfahren), wo aus Abfällen wie z. B. Papierfaserschlamm, Grünschnitt und Getreidespelzen hochwertige Pflanzenkohle hergestellt wird, laufen nun die ersten Parzellenversuche um den Humusaufbaueffekt zu stärken und die langfristige Stabilität des Bodenkohlenstoffs zu erhöhen. Die große Herausforderung ist dabei, neben dem Humusaufbau auch die Ertragssicherheit zu gewährleisten.
bifa-Text Nr. 57: Die Abfallwirtschaft im Jahr 2030 - Eine Szenarioanalyse nicht nur für Bayern© bifa Umweltinstitut GmbH (5/2012)
In einer neuen Studie des bifa Umweltinstituts werden mögliche Entwicklungen der regionalen, nationalen und internationalen Rahmenbedingungen für die bayerische Abfallwirtschaft im Jahr 2030 dargestellt sowie deren Auswirkungen auf die Abfallwirtschaftsstrukturen und auf die Ökoeffizienz. Das Projekt wurde im Auftrag des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Gesundheit durchgeführt. Die Ergebnisse bieten auch anderen Behörden, Unternehmen und Verbänden in Deutschland eine Basis für die eigene Positionierung und Strategieentwicklung.
Wie viel ist drin? Was kommt raus? - Verwertung von Altgebäuden© ANS e.V. (am Leichtweiß-Institut der TU Braunschweig) (1/2011)
Angesichts des in den nächsten Jahren wachsenden auschuttaufkommens bei eher stagnierender Baustoffnachfrage wird die Entsorgungssituation für Hochbauschutt nicht einfacher. Im Gegenzug bringt diese Situation die große Chance, erhebliche Anteile am Baustoffbedarf über RC-Baustoffe abdecken zu können. Der Gebäudebestand kann zu anthropogenen Steinbrüchen werden, in unmittelbarer Nachbarschaft zum Schwerpunkt des zukünftigen Baugeschehens in den Ballungsräumen und Stadtkernen.