Welche Rolle spielt holziges Grüngut bei der Erfassung und Verwertung sekundärer Energiehölzer?
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (11/2015)
Die bundesweiten Ziele zum Ausbau der erneuerbaren Wärmeversorgung (Anteil von 14 % im Jahr 2020) werden bei Fortschreibung der gegenwärtigen Entwicklung voraussichtlich verfehlt. Aufgrund ungenügender Anreize zum Ausbau der Kraft-Wärme-Kopplung liegen die Ausbaupotenziale derzeit vor allem bei Biomasse-Heizwerken zur Nahwärmeversorgung. Im Bereich biogener Festbrennstoffe bestehen bislang ungenutzte Potenziale neben nachwachsenden Rohstoffen und Reststoffen aus der Landwirtschaft nur noch bei sekundären Energiehölzern. Den größten Anteil unter diesen machen holziges Grüngut und holzige Materialien aus der Landschaftspflege aus. Während Letztere jedoch häufig nur mit hohem finanziellem und logistischem Aufwand als Brennstoff zu mobilisieren und verwerten sind, stellt Ersteres ein vergleichsweise leicht zu erschließendes Brennstoffpotenzial dar.

Eine Frage des Maßes
© Rhombos Verlag (9/2015)
Die Messbarkeit der Nachhaltigkeit in der Abfallwirtschaft bildet die Grundlage für Entscheidungen in Wirtschaft und Politik

PET-Recyclat als Sekundärrohstoff für nachhaltige Verpackungen in der Reinigungsbranche
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (4/2015)
Das Mainzer Unternehmen Werner & Mertz GmbH hat sich der Herstellung von PET-Recyclat aus dem Gelben Sack eigenverpflichtet und bündelt in der Recyclat-Initiative Partner und Know-How, um so einen sekundären Rohstoff für nachhaltige Verpackungen in der Reinigungsbranche zu generieren. Bereits jetzt verzeichnet Werner & Mertz eine Quote von bis zu 100 % PET-Recyclat-Anteilen, in Zukunft davon 20 % PET-Recyclaten aus dem Gelben Sack.

Wertstoffhof 2020 - Neuorientierung von Wertstoffhöfen
© ia GmbH - Wissensmanagement und Ingenieurleistungen (4/2015)
Im Jahr 2014, zwanzig Jahre nach dem durch das Bayerische Staatsministerium für Landesentwicklung und Umweltfragen organisierten Wettbewerb „Der vorbildliche Wertstoffhof“, ist es sicher angebracht, sich dem Thema erneut zuzuwenden. Was ist aus den prämierten Wertstoffhöfen der Preisträger in den jeweiligen Clustern geworden? Wie hat sich das System grundsätzlich entwickelt? Wo geht es hin, wenn man die gesellschaftlichen Anforderungen aus demografischer Entwicklung, Ressourcenschutz und Klimarelevanz betrachtet?

Abfallwirtschaft als Baustein der Energiewende sowie AWIGO als Energieproduzent
© IWARU, FH Münster (2/2015)
Die Energiewende stellt eine der größten Herausforderungen des 21. Jahrhunderts dar und ist heute aktueller denn je. Ziel der Energiewende ist die Sicherstellung einer zuverlässigen, wirtschaftlichen und vor allem umweltverträglichen Energieversorgung. Neben einer dezentralen und flexiblen Energiebereitstellung spielt die Energiegewinnung aus erneuerbaren Energien dabei eine zentrale Rolle.

Recycling per Mausklick – Der Beitrag des Internet zum Urban Mining
© IWARU, FH Münster (2/2015)
Rohstoffe sind knapp. Das Internet bietet die Chance ausgediente Produkte mit chirurgischer Präzision aus dem Markt zu nehmen und einer hochwertigen Verwertung zuzuführen. Diesem, vom Autor als Recy-Commerce bezeichneten Geschäftsmodell, stehen häufig rechtliche Rahmenbedingungen entgegen. Seine Forderung: Qualifizierten Unternehmen soll es erlaubt werden Abfälle aus privaten Haushaltungen anzukaufen und zu verwerten.

Rohstoffe für den Standort Deutschland
© IWARU, FH Münster (2/2015)
Die deutsche Industrie ist von Rohstofflieferungen abhängig. Dabei sind die Risiken der Versorgung in den letzten Jahren gewachsen. Insbesondere Preissteigerungen und -schwankungen stehen für die Unternehmen im Fokus. Langfristige Lieferverträge und diversifizierte Lieferanten sind die wichtigsten Absicherungsstrategien der Unternehmen. Auffallend ist aber der weiter bestehende Informationsbedarf: Je kritischer ein Rohstoff ist, desto weniger wissen Unternehmen über dessen Nutzung in der eigenen Wertschöpfungskette.

Landfill Mining - Nassmechanische Aufbereitung von Feinmaterial
© Wasteconsult international (12/2014)
Der Rückbau von Deponien kann unter verschiedenen Aspekten erfolgen. Bisher durchgeführte Rückbaumaßnahmen resultierten vorrangig aus umweltrelevanten Aspekten oder vor dem Hintergrund, die Nutzungsdauer bestehender Deponieflächen zu verlängern. Ein weiterer Aspekt, welcher mehr und mehr an Bedeutung gewinnt, ist die Betrachtung der Deponiekörper als Lagerstätte für Sekundärrohstoffe.

Schutt, Steine, Erden - Die Strategien für die Bewirtschaftung mineralischer Bauabfälle und deren Einsatz als Recycling-Baustoffe müssen optimiert werden
© Rhombos Verlag (8/2014)
Dem achten Monitoringbericht des Kreislaufwirtschaftsträgers Bau zufolge wurden im Jahre 2010 knapp 96 Prozent des Straßenaufbruchs recycelt. Aufgrund der hohen Ölpreise ist der Wiedereinsatz des Altasphalts zur Substitution vor allem von Bitumen gerade in den Heißasphaltmischwerken auch wirtschaftlich attraktiv. Demgegenüber lag für Bauschutt die Recyclingquote bei 78 Prozent. Über zwei Millionen Tonnen wurden über Deponien beseitigt, über neun Millionen Tonnen auf Deponien oder beim Verfüllen verwertet. Diese Form der Verwertung schont keine Ressourcen.

Interessante Aufschlüsse - Die UMTEC-Methode zur Bestimmung der Metallgehalte in MVA-Schlacken liefert exakte Ergebnisse
© Rhombos Verlag (8/2014)
Abfälle wurden bis vor wenigen Jahren überwiegend aus der Schadstoffperspektive betrachtet und als umweltschädlich angesehen. Mittlerweile hat sich die Erkenntnis durchgesetzt, dass Abfälle auch als Sekundärrohstoffe betrachtet werden können (Ressourcenperspektive). Die Separatsammlung stellt eine Möglichkeit dar, Wertstoffe aus Abfällen zu gewinnen. In diesem Fall führt der Konsument stark wertstoffhaltige Abfallfraktionen einer direkten Verwertung zu (etwa Altmetalle, Elektronikschrott oder Batterien). Dennoch verbleiben im Haus- und Gewerbemüll noch erhebliche Mengen an Wertstoffen, insbesondere Metalle.

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