PIUS aus dem „Effeff“: Produktionsintegrierter Umweltschutz macht sich immer bezahlt
© Deutscher Fachverlag (DFV) (6/2015)
Mit dem Projekt „Effcheck“ hilft das Land Rheinland-Pfalz landesweit Unternehmen, ressourcenschonend zu produzieren. Mehr als 125 Analysen haben Experten bislang durchgeführt. Ergebnis: mehr als 650 Vorschläge für Einsparpotentiale.

Wertstoffhof 2020 - Neuorientierung von Wertstoffhöfen
© ia GmbH - Wissensmanagement und Ingenieurleistungen (4/2015)
Im Jahr 2014, zwanzig Jahre nach dem durch das Bayerische Staatsministerium für Landesentwicklung und Umweltfragen organisierten Wettbewerb „Der vorbildliche Wertstoffhof“, ist es sicher angebracht, sich dem Thema erneut zuzuwenden. Was ist aus den prämierten Wertstoffhöfen der Preisträger in den jeweiligen Clustern geworden? Wie hat sich das System grundsätzlich entwickelt? Wo geht es hin, wenn man die gesellschaftlichen Anforderungen aus demografischer Entwicklung, Ressourcenschutz und Klimarelevanz betrachtet?

Analyse kritischer Rohstoffe für die Landesstrategie Baden-Württemberg
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2015)
Für die Entwicklung einer nachhaltigen Ressourcenstrategie ist die Kenntnis über den Bedarf der einzelnen Industriezweige an versorgungskritischen Rohstoffen essenziell. Dieser konnte bislang jedoch kaum hinreichend genau eingeschätzt werden. Ursächlich hierfür ist einerseits die Wettbewerbsrelevanz dieser unternehmensinternen Daten sowie die in großen Teilen bestehende Unkenntnis der Unternehmen über die Zusammensetzung der überwiegend bereits vormontierten Bauteile, die in den Werken des Landes weiterverarbeitet oder lediglich endmontiert werden.

Die umweltrechtliche Vorhabengenehmigung in Griechenland
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (3/2015)
Das griechische Umwelt- und Planungsrecht ist insgesamt, abgesehen vom traditionellen Baurecht, ein junges Geschöpf. Die umweltrechtliche Vorhabengenehmigung (Έγκριση Περιβαλλοντικών Όρων = Genehmigung von Umweltauflagen) wurde im Jahre 1986, im Zuge der Anpassung des griechischen Rechts an die UVP-RL, eingeführt und erst ab 1990 mit dem Erlass von begleitenden Verordnungen zur Anwendung gebracht. Das Gesetz 1650/1986 implementierte die europarechtlich geforderte Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) in das griechische Recht mithilfe eines besonderen Verwaltungsakts, der den Abschluss des UVP- Verfahrens bildet und mit gutem Recht als eine besondere umweltrechtliche Genehmigung eingestuft wird.

Die Bedeutung nationaler Produktzertifizierungszeichen im europäischen Binnenmarkt
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (7/2014)
Aufgrund des zum Teil geringen Zertifizierungsumfangs der harmonisierten EN-Normen und der unterschiedlichen Konformitätsbewertungssysteme der Bauproduktenverordnung (BauPVO) stellt sich für viele Hersteller die berechtigte Frage, ob und wie sie in Zukunft nicht harmonisierte Normanforderungen und Qualitätsmerkmale außerhalb der CE-Kennzeichnung nach außen dokumentieren können und inwieweit hierzu noch nationale Zertifizierungszeichen möglich und zulässig sind. Dieser Beitrag versucht eine Antwort auf diese Frage zu geben und erläutert die verschiedenen Zeichen der DVGW CERT GmbH.

Green Economy – ein globales Wirtschaftskonzept zwischen Nachhaltigkeit und Exportorientierung
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2014)
Die deutsche Abfallwirtschaft und die Recyclingbranche bieten internationale Spitzentechnologie, die zu Klimaschutz und Ressourceneffizienz wesentlich beiträgt. Sie ist damit Teil der Green Economy. Der Weltmarkt für Kreislaufwirtschaft hatte im Jahr 2011 ein Volumen von 93 Mrd. € mit einem prognostizierten Wachstumspotenzial von über 50 % bis 2025. Neben den OECD-Ländern und den großen Schwellenländern ist die Abfalltechnologie in Zukunft auch für eine große Zahl von Entwicklungsländern von hoher Bedeutung. Neben der nationalen Entwicklungshilfe entstehen zunehmend internationale Fonds, mit denen der notwendige Technologietransfer finanziert werden soll. Um erfolgreich Geschäfte in einer großen Zahl kleinerer Länder zu machen, ist ein langfristiges, strategisch angelegtes Herangehen erforderlich, wie es z. B. von der Wasserwirtschaft entwickelt wurde. Hier gibt es unter Umständen Entwicklungspotenziale für die Exportinitiative RETech.

Die europäische Abfallverbringungsverordnung im Spannungsfeld rohstoff- und umweltpolitischer Ansprüche
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (10/2013)
Die potenziellen Risiken für die menschliche Gesundheit und die Umwelt durch den Transport von Abfällen werden in Europa seit den 1970er-Jahren intensiv diskutiert. Ausgelöst wurde diese Diskussion durch mehrere Fälle, in denen gefährliche Abfälle aus Industrieanlagen wegen fehlender Behandlungsinfrastrukturen sowie hoher Entsorgungskosten illegal in Drittstaaten verbracht und dort unbehandelt abgelagert wurden. Als Reaktion auf diese Entwicklung wurde im Jahr 1989 mit dem Basler Übereinkommen und im Jahr 1993 mit dessen Umsetzung und Ergänzung in der europäischen Verordnung über die Verbringung von Abfällen (VVA) ein Rechtsrahmen geschaffen, der die internationale sowie innereuropäische Verbringung von Abfällen regelt. Das Hauptkriterium für die Zulässigkeit einer grenzüberschreitenden Abfallverbringung ist seither das Gefahrenpotenzial der Abfälle. So ist die Verbringung von gefährlichen Abfällen, wozu beispielweise fast alle Elektro- und Elektronikaltgeräte (sog. E-Schrott) zählen, in Drittstaaten außerhalb der Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EU) und der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) weitestgehend untersagt. Hingegen ist der grenzüberschreitende globale Transport von nicht-gefährlichen Abfällen zur Verwertung, wie z. B. sortiertem Altpapier, Kunststoffen oder Stahlschrott, prinzipiell gestattet.

Erste Entscheidungen des Europäischen Gerichts zu REACH - Anmerkungen zu den Urteilen vom 7.3.2013 zur Aufnahme von SVHC auf die Kandidatenliste
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (7/2013)
Das Gericht der Europäischen Union (EuG) hat in vier Parallelverfahren über Klagen gegen die Auswahl und Benennung von Stoffen als SVHC (u.a. Anthracen und Anthracenöl) entschieden. In diesen – seinen ersten – Entscheidungen zu REACH hat der EuG wichtige und wegweisende Aussagen zur Zulässigkeit von Klagen gegen Akte der Kommission und zu den gerichtlichen Beurteilungsmaßstäben getroffen.

Produkthaftungsrechtliche Aspekte für Chemikalien nach REACH in Europa und weltweit
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (7/2013)
Potentiell fehlerhafte Produkte stellen für Unternehmen hohe haftungsrechtliche Risiken dar, auch gegenüber gewerblichen Abnehmern.

Zuteilungsregeln für messbare Wärme in der dritten Handelsperiode
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (6/2013)
Der Europäische Emissionshandel ist mit Beginn des Jahres 2013 in die dritte Handelsperiode eingetreten. Während die erste Handelsperiode (2005–2007) als Testphase begriffen wurde und die zweite Handelsperiode (2008– 2012) als sogenannte Kyoto-Phase die erste Verpflichtungsperiode des Kyoto-Protokolls nachvollzog, kann die dritte Handelsperiode des Emissionshandels, die von 2013 bis 2020 dauern wird, erneut als Erprobungsphase in der Weiterentwicklung des Emissionshandels bezeichnet werden. Gegenstand der Erprobung ist allerdings nicht mehr, wie in der ersten Handelsperiode, das ökonomische Instrument des europäischen Emissionshandels. In der dritten Handelsperiode wird durch die europaweite Harmonisierung der Zuteilungsregeln und der Übertragung weitgehender Vollzugskompetenzen auf die Europäische Kommission die umfassende Harmonisierung eines Teilbereichs des Emissionshandels erprobt.

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