Das Klima-Bündnis – eine globale Partnerschaft für ressourceneffizientes und faires Handeln
© ANS e.V. (am Leichtweiß-Institut der TU Braunschweig) (10/2014)
Im August 1990 – zwei Jahre vor dem Weltgipfel von Rio - kamen Delegierte von sechs indigenen Organisationen aus Amazonien mit VertreterInnen aus zwölf Städten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie 15 Organisationen und Institutionen zu einem Arbeitstreffen in Frankfurt am Main zusammen. Sie verabschiedeten das „Manifest europäischer Städte zum Bündnis mit den Indianervölkern Amazoniens“ und beschlossen zugleich ein umfangreiches Arbeitsprogramm. Es beschreibt Konzept und Anspruch kommunaler Klimaschutzprogramme sowie mögliche Kooperationsprojekte mit den Regenwaldvölkern. Das Klima-Bündnis war gegründet!

Bohrungen und Brunnenbau zur Erkundung nutzbarer Wasservorräte für den Kali-Bergbau in Äthiopien
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (4/2014)
Im Norden von Äthiopien wurden Bohrungen für den Bau von Grundwassermessstellen, Versorgungsbrunnen und für den in Planung befindlichen Kali-Bergbau abgeteuft. Das rund 4.500 km von Deutschland entfernte Projektgebiet machte für alle Beteiligten eine den besonderen Bedingungen angepasste Herangehensweise bei der Planung und Ausführung der Bohr- und Brunnenbauarbeiten erforderlich.

Kommunales Engagement für eine nachhaltige Wasserversorgung in Indien
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (4/2014)
Seit 2011 arbeiten die Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden und die Stadtwerke Heidelberg zusammen mit dem staatlichen Wasserversorgungsunternehmen Uttarakhand Jal Sansthan (UJS) daran, die Wasserversorgung in dem nordindischen Bundesstaat durch eine höhere Energieeffizienz und eine nachhaltige Versorgung mit Strom zu verbessern. Gefördert wird das Projekt aus Mitteln des Ökostrom-Produkts Heidelberg GREEN von den Stadtwerken Heidelberg. Die Kunden zahlen einen frei wählbaren Ökostrom-Aufschlag, der von dem regionalen Energieversorger für den Ausbau erneuerbarer Energien und für Energieeffizienz-Maßnahmen verwendet wird. Größter Kunde und damit der wichtigste finanzielle Unterstützer für das Projekt in Indien ist die Stadt Heidelberg, die alle ihre Liegenschaften mit dem Ökostrom-Produkt versorgt.

Aspekte der stoffstromspezifischen Abfallbehandlung in Entwicklungs- und Schwellenländern
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (3/2013)
Seit Jahren bemühen sich Fachleute um eine Verbesserung der abfallwirtschaftlichen Situation in Entwicklungs- und Schwellenländern. Scheinbar sind die Veränderungen nur gering. Wenn sich andere Finanzierungsmöglichkeiten für abfallwirtschaftliche Maßnahmen finden lassen, sind Fortschritte schneller und dauerhafter zu erreichen. Die Entwicklungs- und Schwellenländer hätten dann ein direktes finanzielles Interesse an abfallwirtschaftlichen Maßnahmen. Heute orientiert sich die Abfallwirtschaft sehr stark am Klimaschutz. Gut organisierte Abfallwirtschaft schont Ressourcen, schont das Klima und spart Energie.

Die Problematik der intermittierenden Wasserverteilung
© DIV Deutscher Industrieverlag GmbH (1/2013)
Die zentrale Wasserversorgung in Entwicklungsländern ist nach wie vor von Mängeln geprägt. Dabei nimmt die Problematik der intermittierenden Wasserverteilung eine zentrale Rolle ein. Bei der intermittierenden Wasserverteilung wird das Rohrleitungsnetz für begrenzte Zeiträume mit Wasser beschickt und ist nicht wie in der technischen Konzeption vorgesehen kontinuierlich unter Druck mit Wasser gefüllt. Die periodische Befüllung und Entleerung des Rohrleitungsnetzes ist mit zahlreichen negativen Auswirkungen verbunden, die eine nachhaltig einwandfreie Wasserverteilung erschweren oder verhindern. Dieser Beitrag diskutiert mögliche Ursachen und Auswirkungen und gibt einen Überblick über die bekannten Ansätze zur Lösung der Problematik.

Entwicklung eines sektoralen Ansatzes zum Aufbau von nachhaltigen Abfallwirtschaftssystemen in Entwicklungsländern vor dem Hintergrund von Klimawandel und Ressourcenverknappung
© Eigenbeiträge der Autoren (8/2012)
Der Aufbau von Abfallwirtschaftssystemen steckt in den meisten Entwicklungs- (EL), Transformations- (TL) und Schwellenländern (SL) noch immer in den Anfängen. Obwohl bereits etwa seit den 70er Jahren die internationalen Geber Anstrengungen zur Entwicklung umweltverträglicher Entsorgungssysteme in den EL unternommen haben, sind die erreichten Ergebnisse bisher eher ernüchternd.

bifa-Text Nr. 56: Entsorgung gefährlicher Abfälle in Bayern. Eine ökobilanzielle Analyse mit Kostenbetrachtung
© bifa Umweltinstitut GmbH (3/2012)
Im Auftrag des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Gesundheit (StMUG) hat die bifa Umweltinstitut GmbH (bifa) 18 in einer Vorstudie ausgewählte gefährliche Abfälle in einer Ökobilanz betrachtet. Ziel war die Schaffung einer Grundlage zur Bewertung der ökologischen Wirkungen der Entsorgung gefährlicher Abfälle in Bayern und zur Identifizierung von Optimierungsansätzen.

Unbewältigte Probleme: Die Entsorgungswirtschaft in Südosteuropa steht noch am Anfang ihrer Entwicklung
© Deutscher Fachverlag (DFV) (10/2011)
Das Durchschneiden festlicher Bänder zur Einweihung von Infrastrukturanlagen gilt Bulgariens Ministerpräsident Boiko Borissov als höchste Form der Regierungskunst. Von der Opposition wird er dafür verspottet; sie behauptet, er eröffne jeweils von ihnen auf den Weg gebrachte Projekte. Es sind vor allem Straßenbauvorhaben, die der Regierungschef ihrer Bestimmung übergibt, zuweilen auch Kläranlagen, selten dagegen Anlagen zur Bewältigung von Bulgariens Müllproblem.

Entwicklung eines nachhaltigen Abfallwirtschaftskonzeptes als Instrument zur Umsetzung von Ressourcenwirtschaftsstrategien in Lateinamerika
© DGAW - Deutsche Gesellschaft für Abfallwirtschaft e.V. (6/2011)
Lateinamerikanische Länder haben ein mangelhaftes Abfallmanagement. Im Großen und Ganzen findet keine energetische Nutzung der Abfälle statt, nur ein geringer Prozentsatz der erzeugten Abfälle werden recycelt oder wiederverwendet. Zudem gibt es keine Strategien zur Verringerung oder Vermeidung der Abfälle. In den meisten Fällen werden die Abfälle unkontrolliert auf Deponien abgelagert, was ein hoher Verschmutzungsgrad der Böden, Luft und Gewässern zur Folge hat. Viele Städte sind, aufgrund des stetig wachsenden Abfallaufkommens, bereits auf der Suche nach neuen Deponiestandorten, keine ideale Lösung für eine nachhaltige Ressourcenwirtschaft. Aufgrund einer mangelnden Abfallpolitik und abfallwirtschaftlicher Anreize finden Strategien zur Abfallvermeidung und Ressourcenschutz im Industriesektor sowie in der Bevölkerung kaum Anklang.

Weltwassermärkte vor großen Herausforderungen
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (10/2010)
Die globale Wasserwirtschaft steht vor großen Herausforderungen. Die Bevölkerungszahl auf der Erde wird bis 2050 um rd. 2,5 Mrd. Menschen wachsen. In der Folge steigt die Nachfrage nach Nahrungsmitteln, Energie, Konsumgütern und Dienstleistungen. Dies bedeutet letztlich eine Mehrnachfrage nach Wasser, die auf ein begrenztes Angebot der lebensnotwendigen Ressource trifft, die zudem regional und saisonal ungleich verteilt ist.

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