Die Problematik der intermittierenden Wasserverteilung© Oldenbourg Industrieverlag (1/2013)
Die zentrale Wasserversorgung in Entwicklungsländern ist nach wie vor von Mängeln geprägt. Dabei nimmt die Problematik der intermittierenden Wasserverteilung eine zentrale Rolle ein. Bei der intermittierenden Wasserverteilung wird das Rohrleitungsnetz für begrenzte Zeiträume mit Wasser beschickt und ist nicht wie in der technischen Konzeption vorgesehen kontinuierlich unter Druck mit Wasser gefüllt. Die periodische Befüllung und Entleerung des Rohrleitungsnetzes ist mit zahlreichen negativen Auswirkungen verbunden, die eine nachhaltig einwandfreie Wasserverteilung erschweren oder verhindern. Dieser Beitrag diskutiert mögliche Ursachen und Auswirkungen und gibt einen Überblick über die bekannten Ansätze zur Lösung der Problematik.
Unbewältigte Probleme: Die Entsorgungswirtschaft in Südosteuropa steht noch am Anfang ihrer Entwicklung© Deutscher Fachverlag (DFV) (10/2011)
Das Durchschneiden festlicher Bänder zur Einweihung von Infrastrukturanlagen gilt Bulgariens Ministerpräsident Boiko Borissov als höchste Form der Regierungskunst. Von der Opposition wird er dafür verspottet; sie behauptet, er eröffne jeweils von ihnen auf den Weg gebrachte Projekte. Es sind vor allem Straßenbauvorhaben, die der Regierungschef ihrer Bestimmung übergibt, zuweilen auch Kläranlagen, selten dagegen Anlagen zur Bewältigung von Bulgariens Müllproblem.
Entwicklung eines nachhaltigen Abfallwirtschaftskonzeptes als Instrument zur Umsetzung von Ressourcenwirtschaftsstrategien in Lateinamerika© DGAW - Deutsche Gesellschaft für Abfallwirtschaft e.V. (6/2011)
Lateinamerikanische Länder haben ein mangelhaftes Abfallmanagement. Im Großen und Ganzen findet keine energetische Nutzung der Abfälle statt, nur ein geringer Prozentsatz der erzeugten Abfälle werden recycelt oder wiederverwendet. Zudem gibt es keine Strategien zur Verringerung oder Vermeidung der Abfälle. In den meisten Fällen werden die Abfälle unkontrolliert auf Deponien abgelagert, was ein hoher Verschmutzungsgrad der Böden, Luft und Gewässern zur Folge hat. Viele Städte sind, aufgrund des stetig wachsenden Abfallaufkommens, bereits auf der Suche nach neuen Deponiestandorten, keine ideale Lösung für eine nachhaltige Ressourcenwirtschaft. Aufgrund einer mangelnden Abfallpolitik und abfallwirtschaftlicher Anreize finden Strategien zur Abfallvermeidung und Ressourcenschutz im Industriesektor sowie in der Bevölkerung kaum Anklang.
Weltwassermärkte vor großen Herausforderungen© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (10/2010)
Die globale Wasserwirtschaft steht vor großen Herausforderungen. Die Bevölkerungszahl auf der Erde wird bis 2050 um rd. 2,5 Mrd. Menschen wachsen. In der Folge steigt die Nachfrage nach Nahrungsmitteln, Energie, Konsumgütern und Dienstleistungen. Dies bedeutet letztlich eine Mehrnachfrage nach Wasser, die auf ein begrenztes Angebot der lebensnotwendigen Ressource trifft, die zudem regional und saisonal ungleich verteilt ist.
Wasserversorgung in Entwicklungsländern – ein Beispiel aus Tansania© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (12/2009)
Wie schwierig die Gratwanderung zwischen dem durchaus ehrenwerten Wunsch, die Wasserversorgung in ärmeren Gebieten dieser Welt zu verbessern, und den gesetzlichen Bestimmungen und Fallstricken ist, zeigt ein aktuelles Langzeitprojekt der „Ingenieure ohne Grenzen e. V.“ in einer der ärmsten Gegenden von Afrika: dem Hochland von Karagwe in Tansania.
Strahl-Schrott - Radioaktiver Importstahl aus Indien beunruhigt die Metallbranche© Deutscher Fachverlag (DFV) (3/2009)
Schon seit Mitte letzten Jahres ist bekannt, dass Importstahl aus Indien teilweise erheblich mit radioaktivem Kobalt 60 belastet ist. Es stammt vermutlich aus drei indischen Stahlwerken, die ihre Eingangskontrollen für Stahlschrott offensichtlich – wenn überhaupt – nur sehr nachlässig handhaben.
WasteNet: Ein internationales Netzwerk für nachhaltige Abfallwirtschaft© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (3/2009)
Ein neues internationales Netzwerk ermöglicht den Erfahrungsaustausch zwischen Lateinamerika, Asien und Europa. Mit dem Schwerpunkt auf angepasste Technologien soll eine nachhaltige Entwicklung im Bereich Abfallwirtschaft angestoßen und ein Beitrag zu den Milleniumszielen geleistet werden.