Engpass Mülldeponie: Tschechien setzt auf die Müllverbrennung
© Deutscher Fachverlag (DFV) (4/2013)
Neue Sortiermaschinen, Recyclinganlagen und Müllverbrennung – Tschechien muss bis 2020 enorme Summen investieren, um die EU-Vorgaben bei der Abfallbehandlung zu erfüllen. Das Land ist eines der Schlusslichter in Europa bei der Müllverwertung, obwohl bereits Verpackungsabfälle zu über 70 Prozent erfasst und sortiert werden. Als einen Ausweg sieht die Regierung den Bau von Verbrennungsanlagen an elf Standorten.

Hol- oder Bringschuld: Bayerische Wertstoffsammelsysteme im direkten Vergleich
© Deutscher Fachverlag (DFV) (4/2013)
Wertstoffhöfe haben in vielen Städten und Landkreisen Bayerns eine zentrale Bedeutung. Diese Besonderheit der bayerischen Entsorgungsstruktur hat Vorteile, wird in gewissen Bereichen aber auch immer wieder in Frage gestellt. Vor diesem Hintergrund verglich das bifa Umweltinstitut das Wertstoffhof-System mit der Erfassung von Wertstoffen im Holsystem und der Erfassung über eine einheitliche Wertstofftonne hinsichtlich Umweltwirkungen und Kosten sowie der Akzeptanz bei der Bevölkerung.

Auf dem Weg zur Kreislaufwirtschaft: 25. Kasseler Abfall- und Bioenergieforum als Jubiläum
© Deutscher Fachverlag (DFV) (4/2013)
Vom 16. bis 18. April 2013 veranstaltet das Witzenhausen-Institut das 25. Kasseler Abfall- und Bioenergieforum. Zur Jubiläumsveranstaltung werden ca. 1000 Teilnehmer sowie rund 70 Aussteller erwartet – somit ist Tagung seit über zwei Jahrzehnten europaweit eine der größten Veranstaltungen dieser Art. Zentrales Thema sind Erfahrungen und Konsequenzen mit der Umsetzung des Kreislaufwirtschaftsgesetzes.

(Be-)Stellung des Gewässerschutzbeauftragten - Alte Regelungen im neuen Gewand?
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (3/2013)
Die Vorschriften über Stellung und Bestellung von Gewässerschutzbeauftragten sind seit über 35 Jahren in Kraft1. Im neuen WHG, das zum 1.3.2010 in Kraft getreten ist, bilden die Regelungen über den Gewässerschutzbeauftragten einen eigenen Abschnitt 4 im Kapitel 3 mit den §§ 64-66 WHG und haben die Vorgängervorschriften in den § 21a-g WHG a.F. abgelöst.

Die Novellierung des Brandenburgischen Wassergesetzes
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (3/2013)
Der Landtag des Landes Brandenburg hat am 15.12.2011 ein neues Wassergesetz verabschiedet1 und damit die Anpassung des bisherigen Landeswassergesetzes an die Ergebnisse der Föderalismusreform 2006 sowie die daraus resultierende Neuordnung des Wasserrechts in Bund und Ländern vollzogen. Gleichzeitig hat der Gesetzgeber die Novellierung auch dazu genutzt, landesspezifische Aspekte neu zu regeln, namentlich beispielsweise das Wassernutzungsentgelt. Das Land Brandenburg will mit dem neuen Wassergesetz insgesamt das Nachhaltigkeitsprinzip bei der Gewässerbewirtschaftung stärker betonen.

Tagungsbericht vom Altlastentag Hannover 2012. Forum für Boden- und Grundwasserschutz
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (3/2013)
Am 6.9.2012 trafen sich rd. 230 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Behörden, Unternehmen und Institutionen beim 21. Altlastentag Hannover „Forum für Boden- und Grundwasserschutz“, der von der Landeshauptstadt Hannover und der Ostfalia-Hochschule für angewandte Wissenschaften in Suderburg veranstaltet wurde. Sechs Workshops und ein kommunales Fachforum befassten sich mit unterschiedlichen Themen des Boden- und Grundwasserschutzes. Eine Fachausstellung rundete die eintägige Veranstaltung ab.1

Nachnutzung der Deponie Leppe als Landmarke, öffentlicher Park und Gewerbebetrieb
© Verlag Abfall aktuell (3/2013)
Die 45 ha umfassende, ehemalige Zentraldeponie Leppe hat sich im Laufe ihres Betriebes zu einem Entsorgungszentrum mit verschiedenen Einrichtungen der Stoffumwandlung und Kreislaufwirtschaft entwickelt. Die fortgeschrittene Verfüllung des Areals wurde als Chance begriffen, den Standort, basierend auf seinen Kernkompetenzen und Alleinstellungsmerkmalen, neu auszurichten. Im Kontext der Regionale 2010 stellte sich der Bergische Abfallwirtschaftsverband (BAV) dieser Aufgabe gemeinsam mit den Kreisen Oberberg und Rheinberg sowie den Gemeinden Lindlar und Engelskirchen.

Von der Deponie zum Energiepark Eine Deponie im Wandel der Zeit
© Verlag Abfall aktuell (3/2013)
Der ZAKB betreibt die ehemalige Kreismülldeponie Lampertheimer Wald, jetzt Energiepark Hüttenfeld. Die Deponieabschnitte sind endverfüllt und befinden sich in der Stilllegungs- und Nachsorgephase.

Recyclingziele für ein ressourcenschonendes Europa - kommunale Lösungen für eine ökoeffiziente Wertstoffwirtschaft
© VKU (2/2013)
In den letzten 30 Jahren hat sich der weltweite Abbau von Rohstoffen um 80 Prozent erhöht und der Verbrauch von fossilen Brennstoffen verzwölffacht. In einem „Business as usual"-Szenario, in dem alle Entwicklungs- und Schwellenländer ihre wirtschaftliche Entwicklung ähnlich den OECD-Ländern vorantreiben, würde die Menschheit im Jahr 2050 etwa 2,7-mal mehr Ressourcen als bisher benötigen. Treibhausgas-Emissionen aus fossilen Brennstoffen würden 30 bis 78 Milliarden Tonnen Kohlendioxid-Äquivalente betragen, und der Wasserverbrauch der Landwirtschaft würde sich auf 182 bis 327 Billionen Liter erhöhen (so eine Studie des “Sustainable Europe Research Institute” (SERI) vom Oktober 2012).

Ausbau der getrennten Bioabfallsammlung - Chance für die kommunale Abfallwirtschaft
© VKU (1/2013)
Das neue Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG) enthält die Verpflichtung, Bioabfälle spätestens ab dem 01.01.2015 getrennt zu sammeln. In Gebieten, die bisher kein System zur getrennten Bioabfallsammlung anbieten, wird die Einführung der Biotonne in naher Zukunft zur Diskussion stehen. Aber auch die Kommunen, die bereits eine Getrennterfassung von Bioabfällen anbieten, sollten prüfen, ob Anschlussgrad und Sammelmenge erhöht werden können.

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