Versuch einer neuen Definition kommunaler Daseinsvorsorge
© ia GmbH - Wissensmanagement und Ingenieurleistungen (7/2014)
Wir leben in einer Zeit immer komplexerer, unübersichtlicher werdender Lebensumstände. Sie fordern dazu heraus, wichtige Grundprinzipien neu zu überdenken oder gar neu zu definieren. Aber ist das wirklich hilfreich oder gar notwendig? Genügt es nicht, auf die Wurzeln solcher Grundprinzipien zurückzugehen und daraus eine Orientierung für die moderne Welt von heute abzuleiten?

Hochwasserschutz - Segen und Grenzen für die Bevölkerung
© ia GmbH - Wissensmanagement und Ingenieurleistungen (7/2014)
Im Juni 2013 ist ein außergewöhnliches und besonders großräumiges Hochwasserereignis mit katastrophalen Folgen aufgetreten. An vielen Flüssen in Bayern traten Abflüsse auf, die ein 100-jährliches Hochwasser erreichten oder stellenweise sogar deutlich überschritten haben. So wurde in Passau z. B. der höchste Wasserstand seit 1501 erreicht. Betroffene sind traumatisiert und werden noch lange brauchen, bis sie die Folgen verarbeitet haben.

Verantwortung auf dezentraler Ebene
© ia GmbH - Wissensmanagement und Ingenieurleistungen (7/2014)
"Wir werden irgendwann feststellen, dass wir Kohle und Erdöl im Boden belassen müssen." Soll das 2-Grad-Ziel weiter realistisch verfolgt werden, so stehen den fossilen Reserven an Erdöl, Ergas und Kohle von derzeit 800 Gigatonnen sowie weiteren fossilen Ressourcen von etwa 13.000 Gigatonnen lediglich 210 Gigatonnen an Kohlenstoff gegenüber, die von der Atmosphäre aufgenommen werden können.

Mit mehr Effizienz Risiken mindern: Grußwort der Bundesumweltministerin Dr. Barbara Hendricks
© Deutscher Fachverlag (DFV) (4/2014)
Unsere Wirtschaft kann nur gedeihen, wenn Unternehmen im europäischen und globalen Wettbewerb bestehen können. Die Fähigkeit, im Wettbewerb zu bestehen, hängt wiederum von der Belastbarkeit der gesamten Wertschöpfungskette ab. Die Versorgung mit Rohstoffen und Energie hat dabei eine zentrale Bedeutung.

Einsparen und Wiederverwenden von Abfällen heißt: Klima schützen - Grußwort des bayerischen Umweltministers Dr. Marcel Huber
© Deutscher Fachverlag (DFV) (4/2014)
Wir stehen weltweit vor einer Rohstoffwende. Die bayerische und internationale Ressourcenwirtschaft verfügt über ein großes Potential an Lösungen für den Umweltschutz. Sie ist sehr gut aufgestellt. Ressourcenschutz und Sekundärrohstoffgewinnung sind dabei zwei Seiten ein und derselben Medaille. Es gilt, ein abfallwirtschaftliches Gesamtkonzept als Meilenstein so fortzuentwickeln, dass Rohstoffe geschützt, hohe Umweltstandards bewahrt werden und Recycling funktioniert.

Deutschland kann mehr Recycling: Grußwort von Eric Rehbock, Hauptgeschäftsführer des bvse
© Deutscher Fachverlag (DFV) (4/2014)
Die diesjährige IFAT versammelt wieder einmal die Recycling-, Sekundärrohstoff- und Entsorgungsbranche in München. Sie ist Leitmesse für Innovationen und Schaufenster der Leistungsfähigkeit eines Wirtschaftszweiges, dessen Bedeutung für die Rohstoffversorgung der Industrie inzwischen unbestritten ist. Auch der Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung ist mit einem eigenen großen Messestand vertreten und bietet zusätzlich 13 Mitgliedsunternehmen die Möglichkeit, sich auf der IFAT 2014 dem interessierten und fachkundigen Publikum zu präsentieren.

Probleme haben sich verschärft: Grußwort von Hans-Joachim Reck, Hauptgeschäftsführer des VKU
© Deutscher Fachverlag (DFV) (4/2014)
Ich kann mich noch gut an die letzte IFAT Entsorga 2012 erinnern. Die Messe fand kurz nach der Verabschiedung des Kreislaufwirtschaftsgesetzes statt, entsprechend intensiv waren auch die Diskussionen darüber auf der Messe. Mit dem Inkrafttreten des Gesetzes im Juni 2012 hat der Gesetzgeber anerkannt, dass die Hausmüllentsorgung bei den Kommunen und den kommunalen Unternehmen in verantwortungsvollen Händen liegt. Zudem sieht es die Ausweitung der verpflichtenden Getrenntsammlung vor: Ab 2015 sollen Glas-, Metall-, Papier-, Kunststoff- und Bioabfälle getrennt erfasst werden. Insgesamt bildet das Kreislaufwirtschaftsgesetz aus Sicht des Verbandes kommunaler Unternehmen (VKU) eine solide Grundlage für die Weiterentwicklung einer nachhaltigen Abfallwirtschaft, denn es stärkt die Abfallvermeidung und das Recycling von Abfällen.

Mit Biokohle Kohle machen: Biomasse kann mittels Karbonisierung verwertet werden – Teil 2
© Deutscher Fachverlag (DFV) (4/2014)
Laut Koalitionsvertrag sollen Konzepte für die Nutzung von Biomasse unter bioökonomischen Gesichtspunkten entwickelt werden. Aber während die Nutzung lokaler Stoffströme bei reinen Wärmeversorgungskonzepten lediglich den Mehrausstoß von CO2 verhindert, versprechen erst neuartige Karbonisierungstechnologien einen aktiven Beitrag zum CO2-Minderungsziel. Teil 2 unserer Serie.

Mehr Fragen als Antworten: Das Verhalten von Nanomaterialien im Recycling ist noch unklar
© Deutscher Fachverlag (DFV) (4/2014)
Nanomaterialien werden in vielen Erzeugnissen und Konsumprodukten eingesetzt, um deren Produkteigenschaften zu verbessern. Ein Teil dieser Waren fällt nach Ende des Gebrauchs als Abfall an, der recycelt, verwertet oder entsorgt werden muss. Während zahlreiche Forschungsvorhaben und Untersuchungen sich mit dem Verhalten oder den Wirkungen von Nanomaterialien bei der Herstellung und Nutzung beschäftigen, sind kaum wissenschaftliche Kenntnisse aus dem Bereich der Verwertung und Entsorgung von Waren verfügbar.

Kreislaufwirtschaft in der Praxis: Vorschau auf das 26. Kasseler Abfall- und Bioenergieforum 2014
© Deutscher Fachverlag (DFV) (3/2014)
Vom 8. bis 10. April 2014 veranstaltet das Witzenhausen-Institut das 26. Kasseler Abfall- und Bioenergieforum. Zum größten abfallwirtschaftlichen Fachkongress werden wieder über 1000 Teilnehmer erwartet. Mit fast 70 Fachausstellern ist die Kongressmesse trotz der IFAT fünf Wochen später in München bereits seit vielen Wochen ausverkauft. Zentrales Thema der Veranstaltung sind Konsequenzen und Erfahrungen mit der Umsetzung des Kreislaufwirtschaftsgesetzes.

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