Kreislaufführung von SEE-haltigen Polierschlämmen
© Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben (11/2014)
Bei der Herstellung von Swarovski-Kristallglasobjekten werden, nach dem Bearbeitungsschritt des Schleifens, beim Polieren Poliermittel eingesetzt (aktuell bis zu 300 t/a), die zum größten Teil aus Oxiden der Seltenen Erden Lanthan und Cer bestehen. Diese wurden früher nach Gebrauch deponiert, können jetzt aber durch eine chemisch-verfahrenstechnische Weiterentwicklung des Produktionsprozesses kontaminationsfrei als „Polierschlamm“ gesammelt und als Poliermittel wiederverwendet werden. Das Projekt befasst sich mit der Erforschung der Arbeitsschritte, welche für eine Aufarbeitung des Polierschlamms bis zur Wiedereinsetzbarkeit der enthaltenen Seltenenerdoxide als Poliermittel erforderlich sind.

Verwendung von Bohrloch-Cuttings als Füllstoff in Kunststoffen
© Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben (11/2014)
Das Ziel dieser Untersuchungen war die Analyse und Bewertung der Einsatzmöglichkeit von Bohrloch-Cuttings aus der Öl- und Gasindustrie in Polymermatrizen. Diese Cuttings fallen in größeren Mengen an und müssen teilweise, sofern es sich um ölbasischen Spülungen handelt, entsorgt werden. Anhand von unterschiedlichen Polymeren wurden die Verarbeitbarkeit des Materials und die erzielten Eigenschaftsveränderungen untersucht. Um einen möglichst großen Anwendungsbereich abzudecken, wurden die mengenmäßig wichtigsten Massenpolymere verwendet. In diesem Projekt wurden unterschiedliche Compounds hergestellt und durch eine Vielzahl unterschiedlicher Methoden, wie beispielsweise Zugprüfung, charakterisiert.

Grundlagen und Empfehlungen für eine bayerische Phosphorstrategie
© Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben (11/2014)
Phosphor stellt einen für den Menschen lebensnotwendigen Rohstoff dar, der in seinen hauptsächlichen Anwendungen nicht substituierbar ist. Da die heute bekannten, endlichen geogenen Phosphatvorräte zudem mit Cadmium und Uran belastet sind, gewinnt die Phosphorrückgewinnung immer mehr an Stellenwert. Die nötigen Voraussetzungen und Entscheidungsgrundlagen für eine nachhaltige Phosphorrückgewinnung aus phosphorhaltigen Abfällen und Reststoffen im Freistaat Bayern wurden in einer Initialstudie erarbeitet.

Gewinnung von Metallen aus Klärschlamm und MV-Schlacken mittels hyperakkumulierender Pflanzen
© Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben (11/2014)
Die Anreicherung von Metallen aus diffus vorliegenden Konzentrationen, wie sie z.B. in Klär- und Abwasserschlämmen oder Müllverbrennungsrückständen vorliegen, ist über derzeit verfügbare technische Systeme nur unter großem Energie- und Geräteaufwand möglich. In diesem Projekt wurde die Nutzbarkeit von hyperakkumulierenden Pflanzen, die in ihrem Gewebe Metalle anreichern können, untersucht, um Metallressourcen aus Restströmen zu gewinnen. Mittels Test- und Analysereihen konnten Informationen gewonnen werden, unter welchen Rahmenbedingungen gewisse Pflanzenarten Chrom, Kobalt, Mangan, Nickel, Vanadium, Zink und auch einige seltene Erden in versprechenden Mengen anreichern. Mittels Konsultationen mit Experten und Stakeholdern aus Industrie und Abfallwirtschaft wurden Aufarbeitungsstrategien des „Bio-Erzes“ vorsondiert, um tatsächlich reine Metalle aus dem angereicherten Pflanzengewebe zu gewinnen.

Deponierung umweltrelevanter Schlämme in geosynthetischen Schläuchen
© Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben (11/2014)
Schlämme können sowohl im Zuge natürlicher Sedimentationsvorgänge, häufig jedoch als ein ungewolltes Nebenprodukt industrieller Prozesse entstehen. Sowohl im Hinblick auf den Transport als auch hinsichtlich der stofflichen Verwertung (z.B. bei Kontamination) bereiten Schlämme Probleme. Industriell entstandene Schlämme werden häufig in der Nähe des Produktionsstandortes in Becken deponiert. Aus jüngerer Vergangenheit sind Fälle bekannt, bei denen Lagerflächen unter den jeweiligen örtlichen politischen und ökonomischen Randbedingungen nach derzeitigem technischen Verständnis möglicherweise unzureichend geplant, ausgeführt und bewirtschaftet wurden. Die Schlammentwässerung in geotextilen Schläuchen stellt ein alternatives Verfahren zur Lagerung bei gleichzeitiger positiver Veränderung der mechanischen Eigenschaften der Schlämme dar.

Bonfol: Umfassender Umweltschutz während der aufwändigen Deponiesanierung
© Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben (11/2014)
Die Sondermülldeponie nahe der jurassischen Gemeinde Bonfol (CH) wird im Auftrag der Basler Chemischen Industrie defi nitiv saniert. Dabei werden die zumeist chemischen Abfälle, die in den 1960er- und 1970er-Jahren in einer Tongrube eingelagert wurden, ausgehoben und off-site verbrannt. Dadurch sollen gemäß eidgenössischer Altlastenverordnung das Oberflächen- und das Grundwasser langfristig geschützt werden, ohne dass weitere Maßnahmen nach zwei Generationen nötig werden. Die Aushub- und Vorbereitungsarbeiten der Abfälle werden von einem klar definierten Umweltmonitoring-Programm für Wasser, Luft und Boden begleitet, um Risiken für Mensch und Umwelt zu vermeiden.

Effiziente Recyclingverfahren für Altbatterien
© Rhombos Verlag (8/2014)
Eine Kombination aus Pyrolyse mit vor- oder nachgeschalteter mechanischer Behandlung weist Vorteile bei der Verwertung von Lithiumaltbatterien und -akkumulatoren auf

Die Novellierung des Elektro- und Elektronikgerätegesetzes (ElektroG II)
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (7/2014)
Die als Referentenentwurf vorliegende Novelle des ElektroG lässt eine Vielzahl praxisrelevanter Änderungen erwarten. Neben moderaten Angleichungen und Anhebungen ökologischer Mindeststandards sind hierin auch sehr ambitionierte Zielvorgaben sowie neue Rechtsinstitute und Regelungssystematiken vorgesehen.

Klärschlamm: eine globale Herausforderung
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (5/2014)
Nach dem Koalitionsvertrag der neuen Bundesregierung soll die Klärschlammausbringung zu Düngezwecken beendet werden. Die Hydrothermale Carbonisierung eröffnet hier neue Möglichkeiten für eine effiziente thermische Verwertung. Vorgestellt werden die Ergebnisse einer Studie der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften, die in Zusammenarbeit mit der AVA-CO2 und im Auftrag der Schweizer Bundesregierung erstellt wurde.

Verfahren im Vergleich
© Rhombos Verlag (4/2014)
Die Phosphatgewinnung aus Abwasser und Klärschlammasche könnte in 10 bis 15 Jahren wirtschaftlich sein

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