Bei den Betreibern und Herstellern von Müllverbrennungsanlagen ist ‚Feuer unterm Dach’. Sie müssen sich in kürzester Zeit auf erhebliche Marktverschiebungen einstellen. Nicht mehr in Europa, sondern in Asien lauern die größten Chancen.
(27.02.2012) Inzwischen halten sich zwar Restabfallmengen und Verbrennungskapazitäten bundesweit in etwa die Waage. Dennoch stehen MVA-Betreiber wie Anlagenbauer in Deutschland vor einem schwierigen Jahrzehnt. Das ist eine der Kern-Botschaften der diesjährigen Berliner Abfallwirtschafts- und Energiekonferenz, die der TK-Verlag alljährlich unter Leitung von Prof. Karl J. Thomé-Kozmiensky Ende Januar veranstaltet. So erwartet Holger Alwast (Prognos AG) für 2020 Überkapazitäten bei der Müllverbrennung von bis zu 4,8 Mio. Tonnen. Um 1,8 Mio. Tonnen zu groß könnten dann zudem die Kapazitäten zur mechanisch-biologischen Behandlung sein. Ursache sind verstärkte Recyclinganstrengungen aufgrund des neuen Kreislaufwirtschaftsgesetzes sowie die bundesweite Einführung einer Wertstofftonne. Daher rechnet Prognos künftig mit Stilllegungen vorzugsweise von veralteten Verbrennungsanlagen...
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| Quelle: | Januar/Februar 2012 (Februar 2012) | |
| Seiten: | 1 | |
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| Autor: | Heinz-Wilhelm Simon | |
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