Kreislaufwirtschaft statt Abfallwirtschaft: Vorschau auf das 24. Kasseler Abfall- und Bioenergieforum

Vom 27. bis 29. März 2012 werden wieder über 1000 Teilnehmer sowie ca. 70 Fachaussteller aus dem In- und Ausland zu Deutschlands größtem Abfall- und Bioenergiekongress in Kassel erwartet. Zentrale Themen der Veranstaltung sind die Konsequenzen der Novellierung des Kreislaufwirtschaftsgesetzes sowie der Bioabfallverordnung.

(21.03.2012) Für die Kommunen stehen hierbei insbesondere Fragen zur Zukunft der Überlassungspflichten, zur Einführung einer Wertstofftonne sowie zur Ausweitung der Erfassung von Bioabfällen ab dem Jahr 2015 im Vordergrund. Die erwarteten Auswirkungen der neuen rechtlichen Regelungen werden von den verschiedenen Akteuren aus dem privaten und dem kommunalen Bereich bewertet; Chancen, Risiken und Perspektiven werden aufgezeigt.
Die getrennte Erfassung und stofflich-energetische Verwertung von Bioabfällen ist ein wesentlicher Schwerpunkt der Veranstaltung. Durch die verbesserten wirtschaftlichen Randbedingungen des neuen EEG 2012 für die stofflich-energetische Verwertung von Bioabfällen ist für diesen Bereich ein deutlicher Wachstumsschub zu erwarten. Darüber hinaus werden aktuelle Ergebnisse verschiedener Praxisversuche zum Einsatz biologisch abbaubarer Kunststoffe in der Kompostwirtschaft vorgestellt.
Auch die Wertstofftonne wird 2012 Thema bleiben. Anhand verschiedener Beiträge aus der Praxis werden aktuelle Modelle, Organisations- und Finanzierungsformen der Wertstofferfassung in Deutschland dargestellt und bewertet. Ein weiterer Schwerpunkt des Kongresses sind die erwarteten Auswirkungen des Kreislaufwirtschaftsgesetzes auf die thermische Abfallbehandlung sowohl im Hinblick auf die klassische Müllverbrennung als auch auf EBS-Kraftwerke.

Unternehmen, Behörden + Verbände: Witzenhausen-Institut GmbH
Autorenhinweis: Dr. Ing. Michael Kern, Witzenhausen-Institut



Copyright: © Deutscher Fachverlag (DFV)
Quelle: März 2012 (März 2012)
Seiten: 1
Preis: € 0,00
Autor: Dr.-Ing. Michael Kern

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