Das Abfallentsorgungskonzept der Region Hannover führt die in den früher zuständigen kommunalen Körperschaften Landkreis und Landeshauptstadt Hannover begonnenen Planungen zur Umsetzung der TA Siedlungsabfall (später Abfallablagerungs- Verordnung) zusammen. Aus der im Jahre 2003 erfolgten Fusion zu aha sind Möglichkeiten einer optimierten Entsorgungsstruktur für die Region Hannover entstanden.
Diese wurden durch eine sinnvolle Integration des Abfallbehandlungszentrums Hannover und der bestehenden Verträge zur Entsorgung von Restabfällen bzw. der heizwertreichen Grobfraktion verwirklicht. Diese Optimierung hat u. a. Eingang in das Abfallwirtschaftskonzept der Region Hannover gefunden. Es nimmt die Weichenstellungen für die einzelnen Bausteine des Abfallentsorgungskonzepts mit dem Abfallbehandlungszentrum Hannover aus der ersten Hälfte der 90er Jahre auf. Mit diesem Abfallentsorgungskonzept wird die für die Region Hannover insgesamt kostengünstigste Lösung verwirklicht.
| Copyright: | © ANS e.V. (am Leichtweiß-Institut der TU Braunschweig) | |
| Quelle: | 66. Informationsgespräch des ANS e.V. - Von der Entsorgungswirtschaft zur Ressourcenwirtschaft (Juni 2005) | |
| Seiten: | 13 | |
| Preis: | € 6,50 | |
| Autor: | Dipl.- Ing. Theo Schneider Dr. Beate Vielhaber Astrid Franssen | |
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Positionspapier zur kommunalen Sammlung von Elektro- und Elektronikaltgeräten (EAG)
© VKU (2/2013)
Am 13. August 2012 ist die neu gefasste Richtlinie des Europäischen Parlaments und des Rates über Elektro- und Elektronik-Altgeräte (Richtlinie 2012/19/EU – Waste Electrical and Electronic
Equipment – WEEE) in Kraft getreten. Sie muss in Deutschland durch eine Änderung des Elektro- und Elektronikgerätegesetzes (ElektroG) innerhalb von 18 Monaten umgesetzt werden, also bis spätestens 14. Februar 2014. Die Novelle verpflichtet die EU-Mitgliedsstaaten, bis Ende 2015 weiterhin 4 kg Elektroschrott (aus privaten Haushalten) pro Einwohner und Jahr zu sammeln oder mindestens die durchschnittliche Sammelmenge der drei Vorjahre zu erreichen, je nachdem, welcher Wert der höhere ist. Diese Rücknahmequoten sollen ab 2016 auf 45 Gewichtsprozent der neu in den Markt gebrachten Elektro- und Elektronikgeräte und ab 2019 auf 65 % erhöht werden.
Die fünfstufige Abfallhierarchie –Funktionen und Probleme
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (2/2013)
Die mit der Abfallrahmenrichtlinie (AbfRRL)1 eingeführte fünfstufige Abfallhierarchie ist das zentrale Steuerungselement des Kreislaufwirtschaftsgesetzes (KrWG). Sie strahlt über die Grundsatznorm des § 6 KrWG und die Umsetzung durch die für Abfallerzeuger und -besitzer geltenden Grundpflichten auf das gesamte Regelungssystem des KrWG aus und wird die zukünftige Ausrichtung der Kreislaufwirtschaft nachhaltig prägen. Allerdings wirft die Abfallhierarchie zahlreiche Rechtsfragen auf.
Die Überlassungspflicht für Gewerbeabfälle nach dem neuen Kreislaufwirtschaftsgesetz und der Gewerbeabfallverordnung
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (2/2013)
Die Diskussion über das neue Kreislaufwirtschaftsgesetz1 war und ist geprägt von der Auseinandersetzung um die Überlassungspflicht für Haushaltsabfälle und hierbei insbesondere um den Ausnahmetatbestand der „gewerblichen Sammlung“. Dabei geriet ein anderer wichtiger Themenkreis in den Hintergrund: die Überlassungspflichtigkeit von Abfällen aus sonstigen Herkunftsbereichen, d.h. insbesondere von gewerblichen Siedlungsabfällen.
Ausbau der getrennten Bioabfallsammlung - Chance für die kommunale Abfallwirtschaft
© VKU (1/2013)
Das neue Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG) enthält die Verpflichtung, Bioabfälle spätestens ab dem 01.01.2015 getrennt zu sammeln. In Gebieten, die bisher kein System zur getrennten Bioabfallsammlung anbieten, wird die Einführung der Biotonne in naher Zukunft zur Diskussion stehen. Aber auch die Kommunen, die bereits eine
Getrennterfassung von Bioabfällen anbieten, sollten prüfen, ob Anschlussgrad und Sammelmenge erhöht werden können.
Abfallwirtschaft 2030 – vier Szenarien und ihre Nutzung
© Montanuniversität Leoben (11/2012)
Nachhaltiges Wirtschaften bedarf langfristiger Strategien. Auch die Entwicklung der Abfallwirtschaft ist von vielfältigen Trends bestimmt: Wachsender Ressourcenverbrauch, Klimawandel oder die wirtschaftliche Entwicklung in Schwellenländern sind nur einige davon. Wie sich diese Trends in ihrer Gesamtheit in Zukunft entwickeln könnten, ist wesentlich für die langfristige Ausrichtung der Abfallwirtschaftspolitik, aber auch für eine strategische Planung in der von Abfallfragen betroffenen Wirtschaft. Strategischen Entscheidungen liegen aber häufig persönliche Präferenzen und ein verengter Blick auf Tagesthemen zugrunde. Eine gute Basis für eine langfristige Planung kann daher nur durch systematisches und methodisch fundiertes Vorgehen geschaffen werden.