Fachartikel zum Thema 'Politik, Entwicklung, Management':
Als vor mehr als einhundert Jahren erstmals von Naturwissenschaftlern auf den durch menschliche Aktivitäten hervorgerufenen Treibhauseffekt hingewiesen wurde1, konnte sich sicherlich niemand vorstellen, dass der globale Klimawandel heute zu den drängendsten Umweltproblemen zählt, denen sich die Menschheit gegenübersieht.
In vielen Regionen der Erde sind extreme und ungewöhnliche Klima- und Wetterphänomene zu beobachten. Von den zehn wärmsten Jahren, die jemals aufgezeichnet worden sind, liegen acht innerhalb des letzten Jahrzehnts. Stürme, Überschwemmungen und Dürreperioden nehmen in einer Weise zu, dass Erstversicherern wie Rückversicherern angst und bange wird2. Die Erforschung des globalen Klimawandels lässt keinen Zweifel mehr daran: Der Mensch hat erkennbar in die natürlichen Abläufe eingegriffen. Die Ursachen sind mittlerweile grundsätzlich geklärt: Durch menschliche Aktivitäten gelangen Gase in die Atmosphäre, die den natürlichen Treibhauseffekt – der eine der grundlegenden Voraussetzungen für das uns bekannte Leben auf der Erde bildet – spürbar verstärkt. Es kommt zu einer zusätzlichen Aufheizung der Atmosphäre mit verheerenden Folgen für den Meeresspiegel, die Niederschlagsverteilung, die Vegetationszonen, für Flora, Fauna und letztlich selbstverständlich auch für den Menschen selbst. Der Klimawandel ist bereits im Gange. Vorsorgendes Handeln zum schnellstmöglichen Zeitpunkt kann das Ärgste jedoch noch verhindern.
| Copyright: | © C.A.R.M.E.N. e.V. | |
| Quelle: | 12. C.A.R.M.E.N. Symposium (2004) (Februar 2005) | |
| Seiten: | 18 | |
| Preis: | € 9,00 | |
| Autor: | Franzjosef Schafhausen | |
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CO2-Minderung durch Energienutzung bei der Hausmüllverbrennung
© VKU - Landesgruppe Baden-Württemberg (7/2005)
Erneuerbare Energien aus Biomasse-Reststoffen – Status quo, Potenziale und Auswirkungen auf die Abfallwirtschaft
© Labor für Abfallwirtschaft, Siedlungswasserwirtschaft, Umweltchemie (5/2005)
Der menschlich verursachte Klimawandel ist ohne Zweifel eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Klimaschutz erfordert eine konsequente Verminderung des Ausstoßes von Treibhausgasen, wie sie insbesondere aus der Verbrennung fossiler Brennstoffe resultieren. Zur Vermeidung oder zumindest zur Reduktion der energiebedingten Umweltauswirkungen gelten von der Vielzahl der Möglichkeiten, die zu einer zukünftig umwelt- und klimaverträglicheren Energieversorgung beitragen können, die regenerative Energien (rE) als "Hoffnungsträger".
Zukunftsaussichten zur nachhaltigen energetischen Nutzung von Biomasse in Deutschland - zentrale Ergebnisse eines BMU- Forschungsprojektes -
© ANS e.V. (Arbeitskreis zur Nutzbarmachung von Siedlungsabfällen) (12/2004)
Seit 1998 erfahren die Erneuerbaren Energien einen enormen Aufschwung. Dieser ist vorwiegend dem Einsatz der Bundesregierung für eine Wende hin zu einer nachhaltigeren Energieversorgung zu verdanken. Deren Zielvorgaben für die Zukunft sind anspruchsvoll: Bis 2010 werden mindestens 12,5 % Strom und mindestens 4,2 % Primärenergie aus Erneuerbaren Energien angestrebt.
Second Chance Premium
© Rhombos Verlag (12/2002)
Das Projekt ReUse Computer“ entwickelt Infrastruktur und Absatzmärkte für die Wiederverwendung von Altcomputern
IPP-Barrieren und ihre Überwindung: Produktlebenswege und Akteure in der Praxis
© bifa Umweltinstitut GmbH (5/2010)
„Welche Chancen bietet uns die Rücknahme gebrauchter Produkte? Wie können wir die Effizienz über die gesamte Wertschöpfungskette steigern?“ Solche Fragen müssen sich die Hersteller künftig schon bei der Produkt-Entwicklung stellen. Doch für viele Unternehmen ist eine ganzheitliche, kooperative Produktbetrachtung – also die Zusammenarbeit aller Akteure von der Entwicklung bis zur Entsorgung – noch nicht selbstverständlich. Hier setzt die Integrierte Produktpolitik (IPP) an mit dem Ziel, ökologischen und betriebswirtschaftlichen Nutzen zu schaffen.
Welche Barrieren dabei in der Praxis auftreten und wie sie überwunden werden können, das untersuchte die bifa Umweltinstitut GmbH im Auftrag des Bayerischen Umweltministeriums in 50 Unternehmen.