Mehr als ein Restrisiko: Bayerns Grundwasser ist in Gefahr

Landwirtschaftlicher Dünger ist die Ursache für eine deutliche Verschlechterung der Grundwasserqualität in Bayerns Böden. Nach einer vom bayerischen Landesamt für Umwelt (LfU) kürzlich veröffentlichten Risikoanalyse könnten im Jahr 2021 rund 38 Prozent des Grundwassers mit gesundheitsschädlichen Stoffen belastet sein.

Foto: M. Boeckh(31.10.2014) Schon im Umweltbericht des bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Gesundheit vom Dezember 2009 ist festgehalten, dass der mengenmäßige Zustand der Grundwasserkörper im Einzugsgebiet von Rhein und Donau zwar gut sei, aber „in Bezug auf den chemischen Zustand finden sich vor allem Belastungen mit Nitrat und Pflanzenschutzmitteln.“ So waren seinerzeit im Flussgebiet der Donau und des Rheins in Bayern 13 von 38 untersuchten Grundwasserkörpern wegen einer zu hohen Nitratbelastung in schlechtem Zustand. Pflanzenschutzmittel führten bei insgesamt neun Grundwasserkörpern zu einer Beurteilung als ‚schlecht’. Zwar erwartete Bayerns Regierung aufgrund von Maßnahmenprogrammen „bis zum Jahr 2015 einen Rückgang der Stoffeinträge...


Autorenhinweis: Dr. Martin Mühleisen, Gaiberg
Foto: M. Boeckh



Copyright: © Deutscher Fachverlag (DFV)
Quelle: Oktober 2014 (Oktober 2014)
Seiten: 2
Preis: € 0,00
Autor: Dr. Martin Mühleisen

Artikel weiterleiten Artikel kostenfrei anzeigen Artikel kommentieren


Diese Fachartikel könnten Sie auch interessieren:

35 Jahre Entsorgungswirtschaft – Wo müssen wir noch hin? Gastkommentar von Prof. Dr. Martin Faulstich
© Deutscher Fachverlag (DFV) (10/2017)
Die letzten 35 Jahre der Entsorgungswirtschaft sind gut dokumentiert, nicht zuletzt durch das ENTSORGA-Magazin, welches 1982 das erste Mal erschien. Bei den kommenden 35 Jahren sieht das schon anders aus, denn da betrachten wir die Zeit bis 2052. Bekanntermaßen sind Prognosen schwierig, besonders wenn sie die Zukunft betreffen, wussten schon Niels Bohr und Karl Valentin.

MDI-DE: Marine Datenvielfalt – praktisch verfügbar machen
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (7/2017)
Die Anforderungen an themenübergreifende Datenauswertungen, auch in den marinen Bereichen, nehmen laufend zu. Weitere Autoren: Jasmin Geißler, Landesbetrieb für Küstenschutz, Nationalpark und Meeresschutz Schleswig-Holstein (LKN)

Sortenrein trennen
© Rhombos Verlag (6/2017)
Alternative Verwertungswege für Abfälle aus Wärmedämmverbundsystemen erfordern eine Aufbereitung

Kompakte Vorteile
© Rhombos Verlag (6/2017)
Das Brikettieren zur Aufbereitung von Schleifschlämmen schont Kosten, Ressourcen und Umwelt

Ways for increased material recycling of material flows from MBT
© Wasteconsult international (5/2017)
By implementing modern thermal and non-thermal waste treatment technologies, waste management hast made a big leap forward. In the last two decades, Central Europe has been the motor of the development. The first decade of this century has been a period of development and installation of new processes in numerous locations. This was followed by nearly a decade of minor progress. This article will analyse the current situation and show how higher recycling rates even from mixed and residual waste can be achieved.

Name:

Passwort:

 Angemeldet bleiben

Passwort vergessen?

Schenck Process GmbH
Automatisierte Müllentsorgung
Modernes Selbstbedienkonzept
Höchste Wiegegenauigkeit