Im Spannungsfeld der Verfügbarkeit preiswerter regenerativer Primärenergie, dem Klimaschutzziel sowie der stetig zunehmenden dezentralen Energieeinspeisung steht die Versorgung mit leitungsgebundener Energie vor großen Veränderungen. Das Verteilnetz muss die erforderlichen Energieflüsse ermöglichen und dabei wirtschaftlich effizient sein. Während der Ausgleich von Erzeugung und Last bereits Gegenstand vieler Projekte ist, wird die Analyse eines anforderungsgerechten, effizienten Verteilnetzes bisher noch kaum betrachtet und ist nicht Gegenstand der öffentlichen Diskussion. Insbesondere die Thematik der dezentralen Energiespeicherung zur Lastspitzennivellierung findet in dem Energieträger Biogas eine interessante Option.
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| Quelle: | GWF Gas Erdgas 10/2011 (Oktober 2011) | |
| Seiten: | 6 | |
| Preis: | € 6,00 | |
| Autor: | Dipl. Wirt.-Ing. Dirk Sattur Dipl. Ing. Helmut Lührsen Dipl. Ing. Thomas Oelkrug | |
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Smart Metering im Gassektor – ein Erfahrungsbericht
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (6/2011)
Smart Metering wird in der Energiebranche schon seit Längerem diskutiert. Obwohl Smart Metering derzeit sehr stark auf die Sparte Strom mit dem Blick winkel Smart Grid – Intelligente Netze – fokussiert ist, setzt man sich bei der WIEN ENERGIE Gasnetz GmbH schon seit über drei Jahren mit dem Thema auseinander. Über die positiven Ergebnisse eines Feldversuches wird berichtet.
Dimensionierung von Gasanlagen mit höherem Gesamtdruckverlust und größeren Nennbelastungen nach den Verfahren der DVGW-TRGI 2008
© Oldenbourg Industrieverlag (3/2011)
Mit der DVGW-TRGI 2008 wurde das Bemessungsverfahren für Gasinstallationen im häuslichen Bereich neu gestaltet und den heutigen Bedingungen angepasst.
Status des Klimaschutzes und der energetischen Nutzung von Biomasse in den Kreisen Nordrhein-Westfalens
© ANS e.V. (Arbeitskreis zur Nutzbarmachung von Siedlungsabfällen) (1/2011)
Durch die geänderte gesellschaftliche Wahrnehmung des sich abzeichnenden Klimawandels haben die kommunalen Aktivitäten zum Klimaschutz politischen Auftrieb erhalten.
Beitrag der Stadtreinigung Hamburg zur Erreichung der Klimaschutzziele der Freien und Hansestadt Hamburg
© ANS e.V. (Arbeitskreis zur Nutzbarmachung von Siedlungsabfällen) (1/2011)
Die umfangreichen Berechnungen zeigen, dass durch abfallwirtschaftliche Maßnahmen sehr große Klimaschutzeffekte erzielt werden können. Auch die Energieerzeugung hat diesbezüglich große Potentiale. Beide Effekte können jedoch nur zu Teilen dem Unternehmen oder der Stadt direkt zugerechnet werden, da die Effekte eher großflächig zu betrachten sind.
Stand der Technik der Emissionsminderung bei Biogasanlagen
© TK Verlag - Fachverlag für Kreislaufwirtschaft (12/2010)
Der Anteil an Erneuerbaren Energieträgern (EE) an der Energieversorgung nimmt – auch Dank staatlicher Förderung – seit Jahren stetig zu. So stieg ihr Anteil am gesamten Endenergieverbrauch von 9,3 % (2008) auf 10,4 % (2009), von 15,2 % am Bruttostromverbrauch auf 16,3 % und von 7,4 % am Endenergieverbrauch für Wärme auf 8,8 % [5]. Rund ein Drittel der Stromerzeugung aus EE basiert auf Biomasse, wovon wiederum knapp 40 % auf biogene Festbrennstoffe entfallen, gefolgt von Biogas mit knapp 33 % und 16,4 % biogener Anteil des Abfalls (in Abfallverbrennungsanlagen) [15].
