Die Erarbeitung und Umsetzung von Anpassungsstrategien an die Auswirkungen des regionalen Klimawandels – mit dieser Zielrichtung wurde das KLIMZUG-Programm des BMBF in sieben Regionen Deutschlands gestartet. Die offizielle Auftaktveranstaltung zum Regionalprojekt DynAKlim fand am 4. Dezember 2009 in Oberhausen statt. Über 250 Teilnehmer zeigten ihr großes Interesse an einer vorausschauenden Anpassung in der Emscher-Lippe-Region.
DynAKlim steht für „Dynamische Anpassung regionaler Planungs- und Entwicklungsprozesse an die Auswirkungen des Klimawandels in der Emscher-Lippe-Region (nördliches Ruhrgebiet)“. Im Rahmen des Programms „Klimawandel in Regionen zukunftsfähig gestalten“ (KLIMZUG) des Bundesministeriums für Bildung und Forschung BMBF) entwickelt das auf fünf Jahre angelegte Vorhaben gemeinsam mit Akteuren aus der Region die Basis und wichtige Bausteine für eine zukünftig vorausschauende Anpassung der Region Emscher-Lippe an die Auswirkungen des Klimawandels. Die Chancen, die es durch die Region und ihre Akteure zu nutzen gilt, liegen deshalb in einer wesentlich verbesserten Zusammenarbeit von Wirtschaft, Wissenschaft, Verwaltung und Zivilgesellschaft und in der Entwicklung und Anwendung innovativer Strategien, Technologien und Instrumente, welche die Potenziale der Region stärker bündeln und integrieren. Ziel der offi ziellen Auftaktveranstaltung des Netzwerks im LVR-Industriemuseum in Oberhausen war deshalb auch, Akteure aus den unterschiedlichsten Disziplinen, Institutionen und Gruppen der Region gemeinsam über regionale Betroffenheiten, Anpassungserfordernisse und Handlungsoptionen zu informieren.
| Copyright: | © Oldenbourg Industrieverlag | |
| Quelle: | GWF 05/2010 (Mai 2010) | |
| Seiten: | 4 | |
| Preis: | € 4,00 | |
| Autor: | Jens Hasse Dr.-Ing. Wolf Merkel Dr.-Ing. Torsten Frehmann | |
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Klimawandel und Wasserversorgung
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (3/2010)
Auswirkungen des Klimawandels und mögliche Anpassungsstrategien – eine Information der DVGW-Lenkungskomitees 1 „Wasserwirtschaft, Wassergüte, Wasserwerke“ und 2 „Wasserversorgungssysteme“
Die geplante Ertüchtigung des Sylvensteinstaudamms
© Vieweg+Teubner Verlag (4/2010)
Der Sylvensteinspeicher soll nach 50-jähriger Betriebszeit durch eine zusätzliche Schlitzwand im Damm sowie mit einem neuen Überwachungssystem für das Sickerwasser ertüchtigt werden. Die vorgesehenen Maßnahmen sind auch als Vorsorge gegen die Folgen möglicher Klimaänderungen zu verstehen, da die Größe und enge Folge der jüngeren Hochwasserereignisse in den Jahren 1999, 2002 und 2005 eine künftig stärkere Beanspruchung der Talsperren im alpinen Raum aufgrund des Klimawandels erwarten lassen.
Einsatz rechtlicher und technischer Instrumente zum Hochwasserschutz in Raumordnung, Bauleitplanung und bei Einzelbauvorhaben
© Vieweg+Teubner Verlag (10/2009)
Die „Handlungsanleitung für den Einsatz rechtlicher und technischer Instrumente zum Hochwasserschutz in der Raumordnung, in der Bauleitplanung und bei der Zulassung von Einzelbauvorhaben“ wurde aktualisiert. Die Änderungen des Wasserhaushaltsgesetzes auf Grund des „Gesetzes zur Verbesserung des vorbeugenden Hochwasserschutzes“ vom Mai 2005 wurden eingearbeitet.
Aquiferbewirtschaftung heute und morgen – Einflussfaktoren und
Lösungsansätze
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (7/2009)
Die Aquiferbewirtschaftung hat infolge einer Vielzahl vom Menschen hervorgerufener Einflüsse in den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen. Singuläre Lösungsansätze, die bereits heute erfolgreich umgesetzt werden, müssen angesichts des prognostizierten Klimawandels weiter verfeinert, zusammengeführt und auf regionaler Ebene zur langfristigen Sicherung der Trinkwasserversorgung angepasst werden. Hierbei geht es um die Entwicklung spezifischer Problemlösungsstrategien unter Mitwirkung aller Betroffenen.
Water resources management in Greece under the effects of the climate change
© Aristotle University of Thessaloniki (6/2009)
The effects of climate change on Europe’s water resources are a major concern of modern society. Human intervention has severely changed the natural cycle of water, affecting not only the environment but humans as well. The degradation of water quality has reached such a low level that the need for strategic planning of an integral and viable water management is necessary. The policies that were followed up to this day did not restrain the problem; on the contrary, in many cases they even increased it. What arises is the need for cohesion between political and economic tools which comprise the motivating power for modern practice in land and water management.